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Der Kopf ist willig: Dynamo-Trainer Olaf Janßen lief beim Laureus-Benefizspiel für das Dresden auf

Der Kopf ist willig: Dynamo-Trainer Olaf Janßen lief beim Laureus-Benefizspiel für das Dresden auf

Spielübersicht, kleine Kabinettsstückchen und ansehnliche Tore - diese Dinge funktionieren auch noch nach der großen Karriere. Das bewiesen gestern wieder einmal die Laureus Allstars gegen das Team Dresden beim Benefizspiel im Glücksgas-Stadion.

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Winken mit den Einlaufkindern und Kicken für den guten Zweck: Ansgar Brinkmann, Olaf Janßen, Markus Scholz und Hans-Jürgen Dörner (von links) waren gestern im Laureus-Benefizspiel für das Team Dresden aktiv.

Quelle: Lutz Hentschel

Vor nur 6422 Zuschauern boten die "Alt-Stars" viel Freude. Torhüter Jens Lehmann lief in der zweiten Hälfte im offensiven Mittelfeld auf, nachdem er im ersten Spielabschnitt den Kasten der Allstars hütete. Für den guten Zweck kamen 100000 Euro zusammen. Im Team Dresden dabei war auch Dynamo-Trainer Olaf Janßen. Die DNN sprachen nach der Partie mit dem 47-Jährigen.

Frage: Vor dem Spiel waren ausgerechnet Ralf Minge und Sie Sitznachbarn in der Kabine. Sie haben beide am gleichen Tag Geburtstag, fast wäre er auf dem Trainerstuhl gelandet, auf dem Sie nun sitzen. Worüber haben sie sich ausgetauscht?

Olaf Janßen: Ich habe mich schon gestern Abend mit Dixie Dörner und Ulf Kirsten getroffen. Der Ralf kam heute dazu. Wir haben uns freudig begrüßt und er hat mir zu meiner Arbeit gratuliert, die ich bis jetzt geleistet habe. Das war sehr angenehm. Da gibt es keine Berührungsängste. Das ist eine Geschichte, die vergessen ist. Und die Zukunft ist, das Beste für Dynamo rauszuholen. Ich habe absolut das Gefühl, dass die Legenden das auch wollen. Ich fühle da Unterstützung.

Tormann Markus Scholz stand mit auf dem Platz, Sebastian Schuppan und Benjamin Kirsten waren im Stadion. Erwartet Sie heute eine Spielanalyse?

Die Mannschaft hat schon angekündigt, dass Sie das Spiel aufnehmen wird. Heute steht die Videoanalyse auf dem Plan, von daher wollte ich natürlich nicht, dass sie schlecht ausfällt.

Werden die Jungs denn Kritikpunkte finden?

Bei meiner Chance vor dem Tor habe ich kläglich versagt, das werden sie mir sicher mehrmals vorspielen. Ansonsten war ich mit meiner Lauf- und Einsatzbereitschaft ganz zufrieden. Die zwei Pässe zu den Toren waren auch okay. Es geht alles etwas langsamer von statten. Der Kopf ist willig, der Körper nicht mehr ganz. Wir sind aus Leidenschaft Fußballer, und wenn man ab und zu noch einmal ein bisschen kicken kann, macht das Spaß.

Wird Ihnen alles weh tun?

Nein, das denke ich nicht. Ich bin noch ganz gut unterwegs was das Laufen betrifft, das mache ich regelmäßig. Ich komme heute sicher mit guter Laune zum Training, das kann für die Spieler nur positiv sein.

Wie sieht die Vorbereitung auf das Spiel in Sandhausen aus?

Wir trainieren heute und morgen zweimal. Ich hoffe, dass Mohamed Aoudia heute Abend gesund aus Algerien zurückkommt. Er hat gegen Burkina Faso nicht gespielt.

Was erwarten Sie am Sonnabend?

Wir sollten den nötigen Respekt vor dem Gegner haben. Die Sandhäuser haben in dieser Saison noch kein Heimspiel verloren, Kaiserslautern und Bochum geschlagen und damit ein paar Ausrufezeichen gesetzt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.10.2013

Tina Hofmann

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