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Der Dresdner SC greift wieder an

Die Volleyball-Bundesligasaison beginnt Der Dresdner SC greift wieder an

Das erste Heimspiel ist in jeder Saison etwas Besonderes. Vor allem bei den Neuzugängen schlage der Puls etwas höher, weiß DSC-Trainer Alexander Waibl. Deshalb rechnet der Coach auch am heutigen Sonnabend beim Punktspielauftakt seiner DSC-Volleyballerinnen gegen den VfB Suhl mit entsprechender Anfangsnervosität.

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DSC-Mittelblockerin Barbora Purchartová (l.) griff im Supercup gegen Stuttgart wuchtig an, hatte aber im Verlauf dieser Woche mit einer Fußprellung zu kämpfen. Trainer Alexander Waibl hofft darauf, dass sie heute zum Bundesliga-Saisonstart gegen Suhl fit ist. Auf jeden Fall dabei sein wird Rückkehrerin Mareen Apitz (M.) im Dresdner Zuspiel.

Quelle: Conny Kurth

Dresden. Das erste Heimspiel ist in jeder Saison etwas Besonderes. Vor allem bei den Neuzugängen schlage der Puls etwas höher, weiß DSC-Trainer Alexander Waibl aus langjähriger Erfahrung. Deshalb rechnet der Coach auch am heutigen Sonnabend beim Punktspielauftakt seiner DSC-Volleyballerinnen gegen den VfB Suhl mit entsprechender Anfangsnervosität. „Da läuft manches noch mit Ecken und Kanten und deshalb brauchen wir besonders die Unterstützung von den Rängen“, wirbt er um Verständnis.

Noch dazu halten sich die Kenntnisse über den Gegner am ersten Spieltag noch in Grenzen. Eigentlich waren die Thüringer sportlich abgestiegen, doch durch den Rückzug von Hamburg konnten sie sich erneut um die Erstliga-Lizenz bewerben. Erst im Mai war klar, dass die auch von finanziellen Problemen gebeutelten Suhlerinnen wieder im Oberhaus schmettern. Sie kehrten nicht nur zu ihrem alten Namen zurück, sondern holten sich mit Han Abbing auch ihren ehemaligen Erfolgstrainer, mit dem sie 2008 Pokalsieger wurden, in die Wolfsgrube zurück.

Zuletzt waren neun Spielerinnen lizensiert, doch wie jetzt zu erfahren war, treten die Gäste heute in der Margon-Arena mit einem Kader von elf Athletinnen an. „Wir haben einen guten Mix aus jungen und erfahreneren Spielerinnen“, sagte Abbing. Allerdings sind aus der letztjährigen Mannschaft mit dem alten und neuen Kapitän Claudia Steger und den Liberas Michelle Petter, die aus der DSC-Talenteschmiede stammt, und Miloslava Lauerova nur drei Spielerinnen in Suhl geblieben. Von den Neuzugängen stechen vor allem die französische Nationalspielerin Laurianne Delabarre als Stammzuspielerin, die australische Mittelblockerin Beth Carey sowie die aus Schwerin gewechselte Slowakin Veronika Hroncekova heraus.

Alexander Waibl will sich vor dem Heimspiel auch gar nicht so sehr mit dem Kontrahenten beschäftigen. „Wir sind derzeit ohnehin noch sehr mit uns selbst beschäftigt“, betont der 48-Jährige, der beim Supercup in Berlin besonders Defizite in Block- und Feldabwehr gesehen hat. „Daran haben wir in dieser Woche verstärkt gearbeitet“, erklärt er. Allerdings machten einige gesundheitliche Probleme im Team das Training nicht leichter. So plagt sich Angreiferin Jocelynn Birks mit Knieproblemen, wird auf jeden Fall nicht zur Verfügung stehen. Mittelblockerin Barbora Purchartova hatte sich beim Fotoshooting für den Kalender eine Prellung in Fußballen zugezogen, der Trainer hofft aber, dass sie bis heute wieder fit ist. Wegen Knieschmerzen musste zudem auch Libera Valerie Courtois im Training pausieren.

Neben der Vorbereitung auf das heutige Spiel beschäftigt Waibl derzeit besonders die Suche nach einem neuen Co-Trainer. Er habe schon mehr als ein Dutzend Bewerbungen bekommen, habe die Qual der Wahl. Dabei favorisiert der Chefcoach wohl einen Assistenten, der Erfahrungen aus dem Männerbereich mitbringt. Eine Entscheidung will Alexander Waibl möglichst noch in der kommenden Woche fällen. Die Suche nach einer Verstärkung im Angriffsbereich gestaltet sich dagegen langwieriger. „Der Markt gibt derzeit nicht so viel her, es wird bei uns sicher keine Schnellschüsse geben“, meint er.

Astrid Hofmann

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