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Den Dresdner Eislöwen gelingt Befreiungsschlag

Eishockey Den Dresdner Eislöwen gelingt Befreiungsschlag

Die Dresdner Eislöwen haben das Spiel gegen den SC Riessersee vor 3112 Zuschauern klar mit 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) für sich entschieden. Es sei auf jeden Fall ein Befreiungsschlag gewesen, betont Kapitän Steven Rupprich.

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Gleich neben dem Helm von Riessersee-Goalie Jochen Vollmer (l.) schlägt der Puck zum 3:0 durch Dresdens Jeffrey Szwez (M.) ein.

Quelle: soccerfoto

Dresden. Nicht nur Kapitän Steven Rupprich stand die Erleichterung am zweiten Weihnachtsfeiertag ins Gesicht geschrieben: "Endlich haben wir uns für unsere Mühen belohnt und gezeigt, was wirklich in uns steckt", sagte der 26-Jährige nach dem Spiel gegen den SC Riessersee, das die Dresdner Eislöwen vor 3112 Zuschauern klar mit 5:0 (2:0, 2:0, 1:0) für sich entschieden. Es sei auf jeden Fall ein Befreiungsschlag gewesen", betonte Rupprich. Und auch Eislöwen-Trainer Thomas Popiesch gab zu: "Wenn man die letzten Spiele erlebt hat, ist uns jetzt schon der ein oder andere Stein vom Herzen gefallen. Jeder, der hier mitfiebert, weiß um die Schwere der Situation und deshalb ist dieser Sieg wahnsinnig wichtig."

Seit der 3:7-Heimniederlage gegen Riessersee am 18. Oktober hatten es die Eislöwen in 19 Spielen nur auf fünf Siege gebracht. Mit der gelungenen Revanche gegen das Team aus Garmisch soll nun eine Wende eingeleitet werden, wie auch Thomas Popiesch hofft: "So, wie sich die Mannschaft präsentiert hat, könnte das ein guter Start für eine Art Neuanfang sein, auch wenn noch ein langer Weg vor uns liegt."

Und gleich der nächste Gegner am heutigen Abend hat es in sich. Die Dresdner reisen zum Meister und Tabellenzweiten Bietigheim. Eine harte Nuss, denn schon zweimal mussten die Eislöwen sich in dieser Saison den Steelers geschlagen geben. "Wir wissen, wie sie agieren, welche Qualität die Mannschaft besitzt. Aber wir werden dagegenhalten", gibt sich der Coach kämpferisch. Dabei hat die Mannschaft diesmal die Unterstützung von rund 500 Fans, denn zum zehnten Mal in der Eislöwen-Geschichte rollt heute ein Sonderzug, der die Anhänger zum Spielort bringt.

Gegen Riessersee war den Dresdnern ein perfekter Start geglückt. Nach anfänglicher Nervosität sorgte Vladislav Filin in der 6. Minute für den ersten Torjubel. Und nur eine Minute später erhöhte Steven Rupprich nach Vorarbeit von Mark Cullen sogar auf 2:0. Torhüter Jochen Vollmer sah dabei nicht wirklich gut aus. Im zweiten Abschnitt agierten die Hausherren immer sicherer, ließen die Gäste nur wenig zur Entfaltung kommen. Jeff Szwez nutzte nach einem Schuss von Cullen eine weitere Unsicherheit von Vollmer und erhöhte in der 34. Minute auf 3:0. Als David Rodman nur drei Minuten später das 4:0 markierte, waren die Weichen endgültig auf Sieg gestellt. Auch wenn manche dem "Frieden" noch nicht trauten, ließen die Popiesch-Schützlinge im Schlussdrittel diesmal nichts mehr anbrennen. Gleich nach Wiederbeginn beförderte Steven Rupprich einen Abpraller zum 5:0 (41.) ins gegnerische Tor. Und weil Brett Jaeger an diesem Abend ebenfalls eine starke Leistung bot und alle Schüsse von Riessersee entschärfte, durfte er am Ende das erste Shutout in dieser Saison feiern.

Ein Extra-Lob vom Coach erhielt zudem Youngster Sebastian Zauner: "Er hat seine Aufgabe sehr gut erledigt, mit starkem Forechecking den Gegner beschäftigt", so Popiesch, der in Bietigheim neben Feodor Boiarchinov (Knieverletzung) auch auf Kai Wissmann verzichten muss, der bei den Eisbären in Berlin zum Einsatz kommt.

Astrid Hofmann

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