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Dedic trifft für Dynamo Dresden - und kann sich nur kurz freuen

Dedic trifft für Dynamo Dresden - und kann sich nur kurz freuen

Sein Traumtor zum 2:1 brachte Dynamo auf die Siegerstraße, aber sieben Minuten (inklusive Nachspielzeit) vor dem Ende war es nur noch die Hälfte wert - statt als Matchwinner gefeiert zu werden, schob Dynamos Sturmführer Zlatko Dedic Frust.

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Zlatko Dedic fleht Tobias Christ an, doch der gibt Freistoß für Paderborn.

Quelle: Thomas Eisenhuth

"Schade", meinte der Vizekapitän, der eine starke Partie abgeliefert hatte und ein Vorbild an Einsatz für die Mitspieler gewesen war. Er trauerte mit den Kollegen um den knapp verpassten ersten Saisonsieg, "weil wir alles getan haben, damit wir endlich siegen". Nach vielen Chancen sei das Tor zum 2:1 "für uns super, wunderbar" gewesen, "aber danach haben wir vielleicht ein bisschen Angst gehabt oder es hat uns die Kraft gefehlt, das Spiel zu einem guten Ende zu bringen und drei Punkte zu holen", war der Slowene enttäuscht. Die Leistung aber stimmte ihn zuversichtlich: "Wir sind auf einem guten Weg, ich bin optimistisch, dass wir bald da unten raus kommen."

Verärgert war Dedic, dass ihm Schiedsrichter Tobias Christ aus Münchweiler in der Südwestpfalz nach dem 0:1 einen Strafstoß versagt hatte. Dabei war Paderborns Innenverteidiger Patrick Ziegler dem Dynamo-Angreifer im 16-Meter-Raum unverkennbar in die Beine gefahren. Erst als Dedic schon am Boden liegend den Ball mit der Hand berührte, pfiff Christ Handspiel und gab zur Empörung der Dresdner Freistoß für Paderborn (55.). "Er hat nichts gesagt, ich habe ihn ein paar Mal gefragt: Warum? Ich denke, es war ein klares Foul - ich gehe allein aufs Tor", schimpfte Dedic über den Referee. Dynamo-Trainer Olaf Janßen wollte sich die Szene noch mal auf Video ansehen, hatte aber im ersten Moment auch mit einem Elfer und Rot für Ziegler gerechnet: "Ich habe nur dieses Bild im Kopf, wo sich Dedic sehr gut durchsetzt und seinen Körper vor den Abwehrspieler schiebt."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 23.09.2013

JOL

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