Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+
Davidek schießt Dresdner Eislöwen zum Sieg

Eishockey Davidek schießt Dresdner Eislöwen zum Sieg

Die Dresdner Eislöwen haben sich mit einem Sieg in die Deutschland-Cup-Pause verabschiedet. Das Team von Trainer Bill Stewart setzte sich vor 2349 Zuschauern bei den Starbulls Rosenheim mit 4:3 (2:3, 0:0, 2:0) durch und sackte damit drei Punkte ein.

Voriger Artikel
Zum 66. Mal „Rund um den Windberg“
Nächster Artikel
Zu wenig Mitfahrer: Dresdner Eislöwen sagen Sonderzug ab

Die erste Eislöwen-Führung: Marcel Rodman (r.) netzt gegen den Rosenheimer Keeper Timo Herden zum zwischenzeitlichen 2:1 ein.

Quelle: Hans-Jürgen Ziegler

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben sich mit einem Sieg in die Deutschland-Cup-Pause verabschiedet. Das Team von Trainer Bill Stewart setzte sich vor 2349 Zuschauern bei den Starbulls Rosenheim mit 4:3 (2:3, 0:0, 2:0) durch und sackte damit drei Punkte ein.

Bill Stewart hatte nach der bitteren 3:7-Niederlage gegen Bietigheim von seinen Schützlingen eine Reaktion erwartet. So starteten die Eislöwen, die weiter auf die verletzten Steven Rupprich und Petr Macholda verzichten mussten, mit viel Power. In der zweiten Minute prüfte „Goldhelm“ Brendan Cook das erste Mal den Rosenheimer Keeper Timo Herden. Vier Minuten später hatte Dominik Grafenthin eine gute Möglichkeit, doch Herden blieb auch diesmal Sieger. Eigentlich hatten die Dresdner in dieser Phase mehr vom Spiel, doch mit einem schnellen Gegenzug hebelten die Hausherren die Dresdner Abwehr aus. Nach Vorarbeit des Rosenheimer Top-Scorers Tyler Scofield netzte der völlig frei stehende Simon Fischhaber zur 1:0-Führung ein.

Zwei Minuten darauf verloren die Hausherren ihren Verteidiger Andreas Nowak, der wegen eines Stockschlages gegen Dominik Grafenthin (blutete im Gesicht) mit Spieldauerdisziplinarstrafe zum Duschen geschickt wurde. Kaum waren die Dresdner in Überzahl, klingelte es im Kasten von Timo Herden. Teemu Rinkinen sorgte für den 1:1-Ausgleich (12.). Dann leistete sich Mirko Sacher ein Foul und hob die Überzahlsituation erst einmal auf.

Dennoch blieben die Gäste am Drücker und nach perfektem Pass von Cook markierte Kapitän Marcel Rodman das 2:1 (14.) für die Blau-Weißen. Aber wie gewonnen, so zerronnen. Als Pat Baum die nächste Strafe zog, nutzte Michael Baindl das Powerplay für den 2:2-Ausgleich (17.). Doch damit nicht genug, eine Minute vor der Pause erkämpften sich die Starbulls die erneute Führung. Der ehemalige Füchse-Stürmer Greg Classen beförderte die Scheibe durch die Schoner von Hannibal Weitzmann in die Maschen.

Der zweite Durchgang begann mit zwei Großchancen der Starbulls, doch erst verhinderte Weitzmann mit einer tollen Parade den vierten Gegentreffer (22.), dann stand zum Glück das Gestänge (24.) im Weg. Aber auch Timo Herden ließ auf der anderen Seite nichts zu. So ging es mit dem knappen Rückstand zum letzten Pausentee.

Bill Stewart fand wohl die richtigen Worte, denn unmittelbar nach Wiederbeginn gaben seine Jungs richtig Gas. Und nach vier Minuten ließ Martin Davidek sein Team jubeln. Mit einer schönen Einzelaktion gelang dem 30-Jährigen der Ausgleich. Das gab Auftrieb. Die Eislöwen ließen die Gastgeber mit aggressivem Forechecking nicht mehr zur Entfaltung kommen. Und in der 54. Minute sorgte erneut Martin Davidek für die 4:3-Führung seines Teams und damit für die Entscheidung. Auch wenn die Starbulls noch einmal alles versuchten, die Dresdner gaben den Sieg nicht mehr aus der Hand.

Von Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr