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David Solga verlässt Dynamo Dresden

David Solga verlässt Dynamo Dresden

Während die Mitspieler nach dem Abpfiff ausgelassen feierten, fiel die Freude bei David Solga eher verhalten aus. Der 30-jährige Mittelfeldspieler von Dynamo Dresden kämpfte nach dem 2:0-Sieg seiner Mannschaft im zweiten Relegationsspiel gegen den VfL Osnabrück mit gemischten Gefühlen, denn der Aufstiegsheld von 2011 wird den Verein jetzt verlassen.

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David Solga verlässt Dynamo Dresden

"Es war mein definitiv mein letztes Spiel für Dynamo", sagte der Dortmunder nach Spielende.

Nachdem ihm Dynamo trotz 24 Saisoneinsätzen in der Liga signalisiert hatte, nicht weiter mit ihm in der 2. Bundesliga zu planen, suchte sich der Blondschopf einen anderen Verein: "Ich habe woanders einen Vertrag unterschrieben." Wo wollte er noch nicht bekanntgeben. Trotzdem war Solga natürlich erleichtert, dass er seine Zeit bei den Dresdnern mit einem Erfolgserlebnis beschließen konnte: "Es ist schon Wahnsinn nach der ganzen letzten Zeit, wieviel Druck auf uns gelastet hat. Ich glaube, wir haben ein wirklich gutes Spiel gemacht. Wir sind Menschen - und mit der Situation muss man vom Kopf her erst einmal umgehen."

Der Westfale, der 2009 von Wacker Burghausen an die Elbe gewechselt war, zeigte sich zufrieden, dass sich Trainer Peter Pacult noch einmal für ihn entschieden hatte. Bereits einen Tag vor dem Herzschlagfinale war er in den Spielplan des Wieners eingeweiht worden. Warum er noch einmal aufspielen durfte und den Vorzug vor Denis Streker erhalten hatte, wusste Solga nicht: "Er hat mir nur gesagt, dass ich spiele - und es hat mich gefreut. Dann habe ich Gas gegeben."

Dampf machen wird Solga künftig woanders, obwohl er sich in Dresden wohl gefühlt und hier viel mitgemacht hat: "Es war wirklich Wahnsinn, wenn man überlegt, was ich hier durchgemacht habe mit einem Schienen- und Wadenbeinbruch. Und dann bin ich zurückgekommen, habe meinen Teil dazu beigetragen, dass wir dann aufgestiegen sind und dass wir ein erstes gutes Jahr in der 2. Liga hatten. Ich habe dieses Jahr nicht oft gespielt, aber trotzdem meinen Anteil daran, dass wir die Klasse gehalten haben. Mich freut es für die Fans, dass sie weiter in der 2. Liga bleiben."

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Riesenjubel in Dresden: Dynamo hat mit einem 2:0 gegen Osnabrück doch noch den Klassenerhalt geschafft.

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JOL

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