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Das linke Ding mit Minge - Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Dynamo Dresden

Das linke Ding mit Minge - Anwalt erhebt schwere Vorwürfe gegen Dynamo Dresden

Wenn es dumm kommt, muss Dynamo vielleicht bald vier Cheftrainer bezahlen. Dann, wenn Ralf Minge Ansprüche gegen den Klub erheben würde. Das könnte er durchaus - meint Minges Anwalt Karsten Schmidt.

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Fast war er schon Dynamo-Trainer: Ralf Minge.

Quelle: Revierfoto

Der meldete sich jetzt nach Ende des schwarz-gelben Trainer-Theaters via Facebook zu Wort und wirft der Dynamo-Vereinsführung sehr unprofessionelles Verhalten vor. "Mit einiger Verwunderung habe ich ein Interview von Aufsichtsratsmitglied Thomas Dathe auf MDR 1 Radio Sachsen zur Kenntnis nehmen dürfen. Dies gipfelte in dessen Aussagen, dass sich Ralf Minge völlig unglaubwürdig gemacht habe und die, die ihn dabei beraten haben, ihn dabei völlig demontiert hätten", heißt es in Schmidts Stellungnahme,. Und weiter: "Es gibt leider einige Dynamo-Verantwortliche wie jetzt Herrn Thomas Dathe, die seit Jahren in mehr oder weniger perfektionierter Manier versuchen, ihre eigenen Fehler in der Vergangenheit mit dem Motto ´Haltet den Dieb' zu kaschieren."

Zum Verständnis schildert der Anwalt den Ablauf der Ereignisse: So habe Ralf Minge am Montag, dem 2. September, von Aufsichtsratschef Thomas Bohn telefonisch ein Angebot von Dynamo erhalten, grundsätzliches Interesse bekundet, jedoch erklärt, er müsse noch mit seinem Arbeitgeber Bayer Leverkusen sprechen. Zudem habe Minge um absolute Diskretion gebeten. Vor allem, weil diese von Dynamo-Seite nicht gewährleistet wurde, habe Minge am Mittwochvormittag (4. September) gegenüber Bohn erklärt, dass er die Funktion des Cheftrainers nicht mehr übernehmen wird. Gegen Mittag des gleichen Tages erhielt Minge dann zahlreiche Anrufe von Gremienmitgliedern des Vereins mit der Bitte, seine Entscheidung noch einmal zu überdenken, Thomas Bohn habe dafür eine Frist bis 15.30 Uhr eingeräumt. Nach einem nochmaligen Gespräch mit Bayer Leverkusen sei Minge die Möglichkeit zur vorzeitigen Vertragsauflösung eingeräumt worden, so Schmidt, der fortfährt; "Um 15.28 Uhr erklärte ich die Annahme namens und in Vollmacht von Ralf Minge innerhalb der diesem gesetzten Frist per E-Mail an Christian Müller und Thomas Bohn." Damit war Minge Dynamo-Trainer. Gegen 19.30 Uhr teilte Christian Müller dann völlig überraschend per E-Mail die Absage mit, weil Olaf Janßen bereits unter Vertrag stehe. Das nennt Schmidt "amateurhaft". "Schwatzhaftigkeit, Selbstgefälligkeit, Ahnungslosigkeit und Großmannssucht könne kein Verein auf Dauer verkraften", so Minges Anwalt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.09.2013

tom

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