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Das erste Spiel der Dresden Titans nach der Ära Krzywinski

Basketball Das erste Spiel der Dresden Titans nach der Ära Krzywinski

Friede, Freude, Pfefferkuchen - unter diesem Motto hätten auch die Dresden Titans in diesem Jahr gern Weihnachten gefeiert. Doch der Vereinsfrieden ist in diesen Tagen gestört, die Pro-B-Basketballer hinken den eigenen sportlichen Ansprüchen hinterher.

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Titans-Kapitän Philipp Lieser (l.) und seine Mannschaft erwartet nach der Entlassung von Trainer Thomas Krzywinski gegen Karlsruhe gleich eine schwere Aufgabe.

Quelle: socc.

Dresden. Friede, Freude, Pfefferkuchen - unter diesem Motto hätten auch die Dresden Titans in diesem Jahr gern Weihnachten gefeiert. Doch der Vereinsfrieden ist in diesen Tagen gestört, die Pro-B-Basketballer hinken den eigenen sportlichen Ansprüchen hinterher und müssen aufpassen, am Ende der Hauptrunde nicht in den Playdowns zu landen.

Das erste Opfer der Misere war Trainer Thomas Krzywinski. Der 33-Jährige wurde am Mittwoch beurlaubt und wird erstmals seit 2009 an der Seitenlinie fehlen, wenn die Mannschaft am Sonntag ihr letztes Punktspiel im Jubiläumsjahr bestreitet. Dainius Pleta, seit Sommer Assistenztrainer, wird die Truppe um Kapitän Philipp Lieser ab 16 Uhr in der Margon-Arena im Rückspiel gegen die BG Karlsruhe betreuen. Keine leichte Aufgabe für den litauischen Interimscoach, denn die Badener sind Spitzenreiter in der Südstaffel, haben erst zwei von zwölf Spielen verloren.

Geht es nach Pleta und seinen Spielern, dann sollen die Gäste aus der badischen Residenzstadt die Punkte am 4. Advent in Dresden lassen. "Es ist für uns keine einfache Situation, aber wir wollen eine Trotzreaktion zeigen und die Partie unbedingt gewinnen. Wir müssen als Team näher zusammenrücken", erklärte Aufbauspieler Lieser am Freitag. Sein Mannschaftskamerad Bryan Nießen bekräftigte: "Wir wollen zeigen, dass wir mit der derzeit besten Mannschaft der Liga mithalten können."

Dass das kein überheblicher Gedanke ist, das lässt sich belegen. Denn erst vor drei Wochen hatten die Sachsen den Tabellenführer in Karlsruhe am Rande einer Niederlage. Beim 68:71 im Hinspiel ging den "Titanen" in den letzten Minuten ein wenig die Kraft und Konzentration aus, die mögliche Überraschung wurde noch knapp verpasst.

Anteil daran hatte Karlsruhes Ass Rouven Roessler, der mit seinen 35 Lenzen dem ehemaligen Pro-A-Team seit Jahren die Treue hält und in entscheidenden Momenten den Unterschied macht. Der BG-Kapitän glänzt in der Statistik mit 16,5 Punkten und 4,8 Rebounds pro Spiel und schoss die Titans im Hinspiel noch ab. Ihn am Sonntag ganz auszuschalten, wird nur schwer gelingen, aber die Dresdner wollen es versuchen. Nach der 81:100-Auswärtspleite in Weißenhorn haben die Sachsen in der Verteidigung auch etwas gutzumachen.

Vielleicht kommt es ihnen entgegen, dass die Gäste aus der Fächerstadt in den letzten Wochen schon zweimal auf Reisen gehen mussten. In Frankfurt unterlagen sie 70:77, in Saarlouis siegten sie nur hauchdünn mit 82:81, ehe sie nun die wohl weiteste Auswärtsfahrt nach Elbflorenz antreten. Sich auf die Dresdner einzustellen, dürfte ihnen auch schwerer fallen als zuletzt, denn Pletas Plan ist für sie sicher ein Buch mit sieben Siegeln. Der Litauer kann wahrscheinlich auf alle Spieler zurückgreifen, lediglich hinter Center David Sturner steht ein kleines Fragezeichen. Der US-Amerikaner knickte im Training um. Fehlt er tatsächlich, wäre das allerdings ein arges Handicap im Kampf um einen halbwegs versöhnlichen Jahresabschluss.

Jochen Leimert

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