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Das Spiel gerät fast zur Nebensache

Das Spiel gerät fast zur Nebensache

Während Dynamos Führungsriege vor allem auf einen möglichst störungsfreien Ablauf rund um das heutige Auswärtsspiel bei Fortuna Düsseldorf (Anstoß 18 Uhr) hofft, muss die Mannschaft auf dem Platz ihren Job machen.

Dresden .

Von Jochen Leimert

Beim Tabellenführer können die Schwarz-Gelben, die wahrscheinlich ohne den mit Wadenproblemen kämpfenden Kapitän Cristian Fiel antreten müssen, erneut beweisen, dass sie Charakter haben.

Zuletzt ist das der Truppe von Trainer Ralf Loose eindrucksvoll gelungen: Karlsruhe wurde zu Hause mit einem 5:1-Kantersieg weggefegt. In Düsseldorf wäre hingegen schon ein Punkt ein großartiger Erfolg. Loose ist vom anhaltenden Höhenflug der 95er schwer beeindruckt: "Die Fortuna hat eine tolle Serie hingelegt, insbesondere zu Hause. Sie knüpfen wieder da an, wo sie eigentlich hingehören, nämlich in die 1. Liga. Sie haben Begeisterung ausgelöst in ihrer Stadt, das Publikum steht voll dahinter. Sie haben ja auch eine tolle Arena und sie sind Tabellenführer." Dynamo gehe klar als Außenseiter in die Partie, werde aber versuchen, das Beste daraus zu machen: "Das wird ein schwieriges Spiel, trotzdem fahren wir nicht dorthin, um die Punkte abzuliefern", so Loose vor dem Abflug gestern Vormittag.

Der ehemalige Düsseldorfer Kapitän bedauert sehr, dass mit Fiel sein Denker und Lenker im Mittelfeld angeschlagen ist und gestern wieder das Training abbrechen musste. "Ich hatte vor, die gleiche Mannschaft ins Rennen zu schicken, wie das zuletzt der Fall war", sieht Loose seinen ursprünglichen Plan durchkreuzt. Immerhin ist Giannis Papadopoulos nach Adduktorenproblemen wieder einsatzfähig. Er könnte den Spanier im zentralen Mittelfeld ersetzen. Lars Jungnickel hingegen sei noch nicht einmal so weit, um als Einwechsler zu helfen, glaubt Loose. Der 48-Jährige warnte seine Mannschaft davor, die Düsseldorfer zu oft in den Strafraum kommen zu lassen. "Sie kriegen ständig Elfmeter, gehen in den 16er rein und provozieren diese Dinge. Darauf müssen wir uns vorbereiten", sagte Loose. Dynamo werde die Fortuna frühzeitig bekämpfen. Seine Jungs würden sich aber auf diese Aufgabe freuen: "Ich bin überzeugt, dass wir eine engagierte Leistung zeigen."

Engagierte, aber faire Unterstützung von den eigenen Fans erhofft sich derweil Geschäftsführer Volker Oppitz: "Jeder sollte wissen, was auf dem Spiel steht." Jeder Bengalo, jedes Wurfgeschoss aus dem Dynamo-Block, jede Prügelei bringt den Klub, dem der Ausschluss aus dem DFB-Pokal und der Verlust des Hauptsponsors Veolia droht, noch mehr in die Bredouille.

Schiedsrichter ist heute Robert Hartmann (32) aus Wangen.

Der Heimbereich für die SGD-Partie gegen Erzgebirge Aue am 20. November (13.30 Uhr) ist ausverkauft. Es werden dann etwa 28 500 Zuschauer erwartet.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 04.11.2011

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