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Das Dresdner Steyer-Stadion soll ein neues Funktionsgebäude bekommen

Das Dresdner Steyer-Stadion soll ein neues Funktionsgebäude bekommen

Das Heinz-Steyer-Stadion fristet seit Jahren ein Dornröschen-Dasein. Die traditionsreiche Sportstätte verfällt. Der Anteil der wegen Baufälligkeit gesperrten Bereiche wird immer größer, nur noch 4500 Zuschauer sind in dem Stadion zugelassen, in dem einst 30000 Besucher und mehr die Elite der DDR-Leichtathletik bejubelten oder die Friedensfahrer begrüßten.

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Marode Arena: Das Heinz-Steyer-Stadion verfällt immer mehr. Mit dem Bau eines Funktionsgebäudes will die Stadt jetzt die Voraussetzungen für den Abriss der baufälligen Holztribüne schaffen.

Quelle: Dietrich Flechtner

Immerhin soll die Arena jetzt in kleinen Schritten wachgeküsst werden - am kommenden Mittwoch befasst sich der Sportstättenausschuss des Stadtrates mit der ersten größeren Investition in die Arena: dem Neubau eines Funktionsgebäudes.

Für eine Generalsanierung des Stadions stünden kurz- und mittelfristig keine Gelder zur Verfügung, heißt es in der von Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) erarbeiteten Vorlage. Deshalb müssten kleinere Bauabschnitte gebildet werden. Ziel sei es, schrittweise eine Arena mit 12000 Zuschauerplätzen zu schaffen und alle Mängel abzustellen. Interessant: Es sollen Nutzungsbedingungen für die Fußball-Regionalliga der Männer geschaffen werden. Das klingt utopisch, der einst stolze Dresdner SC dümpelt in der drei Klassen tieferen Bezirksliga herum.

Der Neubau des brutto rund 1,5 Millionen Euro teuren Funktionsgebäudes, der im August beginnen soll, schafft die Voraussetzungen für den lange geplanten Abriss der maroden Holztribüne. Dort sind die Umkleidekabinen für die Sportler untergebracht. Solange es keinen Ersatz gibt, muss die baufällige Tribüne stehen bleiben, doch Besserung ist in Sicht:

Das zweistöckige Funktionsgebäude zwischen der Westkurve des Stadions und der Eisschnelllaufbahn soll im Juni oder Juli 2014 übergeben werden - wenn der Ausschuss den Plänen zustimmt. Zunächst war nur ein einstöckiges Gebäude mit sechs Umkleidekabinen geplant. Da aber im Doppelhaushalt für 2013/2014 vom Stadtrat zwei Millionen Euro pro Jahr für das Stadion eingestellt wurden, schlägt Lehmann den Bau eines zweistöckigen Gebäudes mit 14 Umkleiden nebst Sanitärbereichen vor.

Neben dem Bau des Funktionsgebäudes sind bis 2015 außerdem der Ausbau des Kurvenbereichs Ost bis zum Gästeblock und die Sanierung der Stützmauern in den Kurvenbereichen geplant. Wenn das Funktionsgebäude ans Netz geht, wird die Holztribüne abgerissen und eine neue errichtet. Ein Lichtblick für die traditionsreiche Sportstätte im Ostragehege.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.04.2013

Thomas Baumann-Hartwig

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