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Dämpfer durch Derby-Pleite

Eislöwen Dämpfer durch Derby-Pleite

Das war ein Rückschlag für die Dresdner Eislöwen. Die Erfolgsserie der Elbestädter wurde ausgerechnet im Sachsenderby gestoppt. Das Team von Trainer Bill Stewart unterlag vor 4412 Zuschauern und damit ausverkaufter Arena den Eispiraten Crimmitschau mit 3:4.

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Ex-Eislöwe Vincent Schlenker jubelt nach seinem Tor zum 3:4. Torwart Marvin Cüpper liegt geschlagen am Boden.

Quelle: Foto: Frank Dehlis

Dresden. Das war ein Rückschlag für die Dresdner Eislöwen. Die Erfolgsserie der Elbestädter wurde ausgerechnet im Sachsenderby gestoppt. Das Team von Trainer Bill Stewart unterlag vor 4412 Zuschauern und damit ausverkaufter Arena den Eispiraten Crimmitschau mit 3:4 (1:1, 0:1, 2:2). Damit kassierten die Dresdner im vierten Vergleich gegen die Westsachsen die dritte Niederlage und bekamen im Kampf um den sechsten Platz einen Dämpfer, da zur gleichen Zeit Frankfurt gegen Kaufbeuren siegte und nun wieder drei Punkte Vorsprung hat.

Trainer Bill Stewart hatte im Tor diesmal wieder Marvin Cüpper vertraut. Weil Mark Cullen nach seiner Verletzung wieder im Kader stand, musste David Rodman in den sauren Apfel beißen und als überzähliger Ausländer auf der Tribüne Platz nehmen. Zudem fehlte der verletzte Feodor Boiarchinov. Die ersten Akzente in der Partie setzten die Gäste aus dem Sahnpark, die sehr druckvoll starteten und keinen Zweifel aufkommen ließen, dass sie keinesfalls die Punkte freiwillig im „Löwenbau“ lassen wollten. Und so verpassten sie den Hausherren n der 3. Minute die erste kalte Dusche. Nach schnellem Kombinationsspiel netzte Alexander Höller nach Vorarbeit von André Schietzold zum 1:0 für die Eispiraten ein. Die Dresdner verdauten den Schock allerdings schnell, machten nun ihrerseits Dampf. Doch Max Campbell (5.), Jeffrey Szwez (6.), Steven Rupprich (9.) und Harrison Reed (14.) konnten Gäste-Goalie Ryan Nie einfach nicht überwinden. Auch die Crimmitschauer blieben kreuzgefährlich. Doch 53 Sekunden vor der ersten Pausensirene durften die blau-weißen Fans endlich jubeln: Arturs Kruminsch glich mit einem gefühlvollen Lupfer ins Gehäuse von Nie zum 1:1 aus.

Aber der zweite Durchgang begann wie der erste. Die Westsachsen legten erneut vor. Nach einem Fehler in der Eislöwen-Defensivekamen die Gäste an die Scheibe und Olli Julkunen fuhr völlig allein auf das Dresdner Gehäuse zu und markierte die 2:1-Führung für die Rot-Weißen. Danach fanden die Stewart-Schützlinge nur schwer zu ihrer spielerischen Linie zurück und auch zwei Powerplay-Situationen verstrichen ungenutzt. Ryan Nie im Crimmitschauer Kasten erwies sich dabei immer wieder als unüberwindbares Bollwerk. Bill Stewart fand in der zweiten Pause offensichtlich die passenden Worte, denn seine Jungs kamen wie verwandelt zurück. Sie setzten die Eispiraten permanent unter Druck und Marius Garten glückte nach einem Abpraller der heiß ersehnte Ausgleich (42.). Eine Minute später hatte Vladislav Filin die Dresdner Führung auf dem Schläger, aber Nie blieb auch in diesem Duell der Sieger.

Als aber Dominik Grafenthin in der 48. Minute aus dem Gewühl heraus das 3:2 für die Hausherren und damit die erste Dresdner Führung erzielte, schienen die Gastgeber endlich auf dem richtigen Weg. Aber die Eispiraten schlugen noch einmal zurück. Zwei Minuten nach einer Auszeit, die Gäste-Trainer Chris Lee genommen hatte, war es erneut Olli Julkunen, der Marvin Cüpper mit einem Schuss durch die Schoner überwand. Doch damit nicht genug. Die Crimmitschauer ließen nicht locker und im Powerplay beförderte Ex-Eislöwe Vincent Schlenker den Puck aus dem Gewühl heraus über die Torlinie. Wie sich die Eislöwen anschließend auch bemühten, die Gäste verteidigten den knappen Vorsprung mit Mann und Maus.

Von Astrid Hofmann

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