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Dachschicht der Dresdner Eishalle ist stark verrostet – Experten untersuchen Statik

Dachschicht der Dresdner Eishalle ist stark verrostet – Experten untersuchen Statik

Die marode Dachhaut der Energie-Verbund-Arena wird ausgetauscht. Auf einem etwa 600 Quadratmeter großen Abschnitt haben Arbeiter am Mittwoch die rissige Dachfolie abgeschält und die darunter liegenden Dämmschichten entfernt.

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Unter den durchweichten Dämmschichten auf der Eishalle haben die Arbeiter eine komplett verrostete Dachschicht gefunden.

Quelle: Uwe Hofmann

Dabei sind sie auf eine völlig korrodierte Blechschicht gestoßen, die sich nur sehr schwer abbauen lässt. Schrauben und Bleche sind derart zusammen gerostet, dass sie meist nur durch Einsatz eines Trennschneiders voneinander gelöst werden können.

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So sieht das Dach der Eishalle in Dresden aus.

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Erst unter dieser Rosthaube kommen weitere Dämmschichten und schließlich die metallene Dachhaut zum Vorschein, die Gutachter vom Institut für Korrosionsschutz IKS untersucht haben. Dabei geht es insbesondere darum, ob der Rostschutz noch intakt ist. Erste Proben deuten beim oberflächlichen Betrachten darauf hin.

Eigentlich sollten die Experten erst am Donnerstag auf das Dach der Eishalle steigen. Um aber so schnell wie möglich fertig zu werden, wurden die Experten doch schon am Mittwoch aufs Dach gebeten. Am Donnerstag soll die Begehung abgeschlossen sein, spätestens am Freitag der erneute Aufbau der Dämmschichten beginnen. Am Sonnabend könnte dann schon die erste Dämmschicht, die sogenannte Dampfsperre wieder aufgebracht sein. Dann kommt der nächste Abschnitt dran.

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Die Fans der Dresdner Eislöwen machen seit dem 22. Juli mit einer Mahnwache auf die unverschuldeten Existenzprobleme des Clubs aufmerksam.

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Ob dieser Zeitplan zu schaffen ist, ist aber völlig offen. Probleme bereitet vor allem die völlig verrostete Blechschicht, welche die Arbeiten immer wieder ins Stocken bringt. Zudem ist es möglich, dass die Gutachter unter den Blechen weitere Probleme entdecken.

Vor der Halle campieren weiterhin mehrere Fans der Dresdner Eislöwen, die um „ihre“ Halle und die Zukunft ihres Vereins bangen. Am Mittwochabend läuft ein Ultimatum der Ligagesellschaft ESBG zur Hallensituation bei den Eislöwen ab. Zudem sollten sich am Nachmittag Sportbürgermeister Winfried Lehmann (CDU) und Eislöwen-Geschäftsführer Matthias Broda treffen, um über die Möglichkeit von Hilfen durch die Stadt Dresden zu sprechen.

uh / sl

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