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DSC will endlich mal wieder ins Pokal-Endspiel

Volleyball DSC will endlich mal wieder ins Pokal-Endspiel

Für DSC-Trainer Alexander Waibl ist es das wichtigste Saisonspiel, wie er sagt. Schließlich geht es im Pokal-Halbfinale am Mittwoch um Alles oder Nichts, um Siegen oder Fliegen. Seit dem Pokalsieg 2010 standen die DSC-Volleyballerinnen nicht mehr im Finale.

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Quelle: Archiv

Dresden. Für DSC-Trainer Alexander Waibl ist es das wichtigste Saisonspiel, wie er sagt. Schließlich geht es im Pokal-Halbfinale am Mittwoch um Alles oder Nichts, um Siegen oder Fliegen. Seit dem Pokalsieg 2010 standen die DSC-Volleyballerinnen nicht mehr im Finale, mussten in den letzten Jahren stets vorzeitig die Segel streichen. Doch diesmal soll der Bock umgestoßen werden und das Endspiel, das am 28. Februar erstmals in der SAP-Arena Mannheim ausgetragen wird, erreicht werden. "Vielleicht ist die neue Spielstätte für uns ein gutes Omen", orakelte Waibl schon vor einigen Wochen. Heute möchte er mit seinen Schützlingen die letzte Hürde aus dem Weg räumen. Und die heißt Aachen. Um 19 Uhr empfängt der deutsche Meister in der Margon-Arena die Ladies in Black.

Auf den ersten Blick eine lösbare, vermeintlich sogar leichte Aufgabe für den Champions-League-Teilnehmer. Waibl warnt jedoch eindringlich vor einer solchen Sichtweise: "Ich erinnere nur an das Halbfinale 2013 gegen Vilsbiburg. Wir hatten ebenfalls Heimrecht und konnten die Roten Raben vorher mit 3:0 schlagen. Doch dann gab es eine 0:3-Niederlage." Waibl verweist auch auf die Stärken des Gegners, der mit Rückkehrerin Laura Weihenmaier und Dora Grozer, der Schwester von Nationalspieler Georg Grozer, zwei sehr starke Außenangreiferinnen in seinen Reihen hat. Auch Tatiana Crkonova auf Diagonal sowie Ivona Svobodnikova und Simona Kosova auf der Mittelblockposition und die Libera Dominika Vlachova sind erfahrene Spielerinnen. Im Zuspiel zieht die Niederländerin Britt Bongaerts die Fäden. Für die DSC-Fans wird es zudem ein Wiedersehen mit der Ex-Dresdnerin Juliane Langgemach geben.

Während Waibl froh ist, dass das Los seiner Mannschaft einen Heimauftritt bescherte, waren die Verantwortlichen der Ladies in Black erleichtert, nicht daheim spielen zu müssen. Schon seit Wochen plagen den Konkurrenten Probleme finanzieller Art und wegen der zu kleinen und zu niedrigen Halle. Entsprechend der Auflagen der Liga müssten die Aachenerinnen das Pokal-Halbfinale und auch eventuelle Play-off-Spiele in der mehr als 40 Kilometer entfernten Halle von Männer-Erstligist Düren bestreiten. Das würde zusätzliche Kosten verursachen. Wirtschaftlich steht der Vorjahressechste am Rand des Abgrunds. Wenn das Minus im Etat, das im sechsstelligen Bereich liegt, nicht bis Anfang des nächsten Jahres zum großen Teil getilgt wird, dann droht sogar die Insolvenz. Den Kampfgeist der Spielerinnen hat diese prekäre Situation allerdings bisher nicht beeinträchtigt. Sechs Siege stehen in der Liga bisher schon zu Buche, im Pokal-Viertelfinale wurde Hamburg mit 3:2 bezwungen.

Deshalb muss sich der DSC heute Abend auf einen heißen Tanz einrichten. Leider steht hinter dem Einsatz von Kathleen Slay noch ein dickes Fragezeichen, da die bislang beste Mittelblockerin der Liga in dieser Woche mit einem Virus-Infekt flach lag.

Astrid Hofmann

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