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DSC verliert und kann trotzdem jubeln

Volleyball Champions League DSC verliert und kann trotzdem jubeln

Für einen Überraschungscoup hat es für die DSC-Volleyballerinnen nicht gereicht, trotzdem durften die Dresdnerinnen feiern: Der deutsche Meister verlor das letzte Gruppenspiel der Champions League in Pool E bei Fenerbahce Istanbul, durfte aber trotzdem feiern.

Quelle: Daniel Hinsdorf

Dresden.. Für einen Überraschungscoup hat es für die DSC-Volleyballerinnen nicht gereicht, trotzdem durften die Dresdnerinnen feiern: Der deutsche Meister verlor das letzte Gruppenspiel der Champions League in Pool E beim ungeschlagenen türkischen Star-Ensemble von Fenerbahce Istanbul klar mit 0:3 (22:25, 15:25, 23:25), steht aber trotzdem in der Play-off-Runde der Champions League. Impel Breslau verlor am späten Abend überraschend gegen Telekom Baku, weshalb der DSC Gruppenzweiter ist.

Alexander Waibl hatte seine Stammformation auf einer Position verändert, startete auf der Diagonalen mit Kristina Mikhailenko statt Louisa Lippmann. Und die Gäste legten vor nur 600 Zuschauern im „Burhan Felek Voleybal Salonu“ gut los, führten dank druckvoller Aufschläge von Michelle Bartsch mit 4:1. Doch die Gastgeberinnen schafften ebenso schnell den Ausgleich. Vor allem die beiden Top-Angreiferinnen Brankica Mihaijlovic und Yeon-Koung Kim konnte der DSC nur schwer stoppen. Dennoch hielten die Dresdnerinnen bis zum 19:20 das Geschehen absolut offen. Doch die Koreanerin Kim verwandelte den zweiten Satzball für Fenerbahce.

Im zweiten Satz wechselte Alexander Waibl Katharina Schwabe im Außenangriff für Dani Mancuso ein. Bis zum 13:13 konnte sich keine Mannschaft absetzen, dann aber zogen die Gastgeberinnen auf 16:13 davon. Während Istanbul seine Qualitäten ausspielte, klappte beim Bundesliga-Spitzenreiter diesmal nicht alles nach Wunsch. So sicherte sich das türkische Team diesen Satz ganz souverän. Auch im dritten Durchgang leisteten sich die Elbestädterinnen anfangs zu viele Fehler, so konnte sich der Gegner auf 10:5 absetzen. Die DSC-Damen agierten mit zu wenig Aggressivität und Bissigkeit. Erst in der Schlussphase, als Fenerbahce mit einem Doppelwechsel zwei Leistungsträgerinnen vom Feld nahm, witterten die Waibl-Schützlinge noch einmal Morgenluft. Sie kämpften sich auf 21:22 heran. Doch nach 82 Minuten verwandelte der Favorit den dritten Matchball zum insgesamt sechsten Sieg im sechsten Gruppenspiel.

Während bei Fenerbahce Kim und Mihajlovic mit jeweils 17 Punkten die erfolgreichsten Scorerinnen waren, konnte beim DSC keine Spielerin zweistellig punkten. Trainer Alexander Waibl meinte nach dem Spiel: „Fenerbahce war heute einfach zu gut für uns. Man hat meiner Mannschaft angemerkt, dass sie das Unmögliche möglich zu machen versuchte. Dabei waren wir manchmal ein bisschen zu verkrampft. Wir haben es immer wieder versucht, jedoch konnte der Gegner immer noch etwas zu legen.“ Heute kehren die Elbestädterinnen nach Hause zurück und morgen geht es bereits nach Stuttgart, denn am Sonnabend steht dort um 14 Uhr das nächste Bundesliga-Spitzenspiel beim Vizemeister und Pokalverteidiger auf dem Plan.

Astrid Hofmann

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