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DSC sichert sich die ersten CL-Punkte

DSC sichert sich die ersten CL-Punkte

Dieser "Ausflug" hat sich gelohnt. Die DSC-Volleyballerinnen haben im zweiten Gruppenspiel der Champions League für eine echte Sensation gesorgt.

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Michelle Bartsch, Gina Mancuso, Kathleen Slay, Laura Dijkema und Kristina Mikhailenko (v.l.n.r.) feiern in Breslau den ersten Sieg in der Champions League.

Quelle: Holger Schulze

Breslau/Dresden. Der deutsche Meister setzte sich beim polnischen Top-Team Impel Wroclaw nach einem tollen Kampf mit 3:2 (25:17, 23:25, 24:26, 25:21, 15:13) durch. Damit verbuchten die Dresdnerinnen die ersten beiden Punkte. Da zur gleichen Zeit Telekom Baku dem Favoriten Fenerbahce Istanbul einen Zähler abknöpfte, dürfte es in Pool E noch richtig spannend werden.

Die Dresdnerinnen legten gleich im ersten Satz einen blendenden Start hin. Den ersten Punkt erkämpfte Dani Mancuso, zur ersten technischen Auszeit führten die Gäste vor 2500 Zuschauern in der "Orbita"-Halle mit 8:6. Dabei schlugen die Waibl-Schützlinge druckvoll aus, bereiteten dem Gegner erhebliche Probleme. Selbst stand der DSC stabil in der Annahme und so konnte Regisseurin Laura Dijkema die Angreiferinnen immer wieder variabel in Szene setzen. Auch im Block packten die Elbestädterinnen immer wieder ordentlich zu. Das zeigte beim Star-Ensemble offenbar Wirkung. So zogen die DSC-Damen auf 19:13 davon und ließen sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gastgeberinnen deutlich besser ins Spiel, vor allem Katarzyna Skowronska-Dolata und Carolina Costagrande punkteten immer wieder. Aber der DSC kämpfte sich immer wieder heran, zog erst in der Schlussphase den Kürzeren. Nichts für schwache Nerven war Satz Nummer drei. Die Dresdnerinnen lieferten dem Favoriten weiter einen beherzten Fight, konnten sich sogar auf 16:10 und 20:16 absetzen. Doch dann verloren sie leider etwas die Konzentration und die Stars von Impel ließen sich nicht zweimal bitten, drehten den Spieß noch um. Aber auch dieser verlorene Abschnitt warf den deutschen Meister nicht um. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten im vierten Durchgang und einem 3:7-Rückstand reagierte Alexander Waibl, sorgte mit einem Doppelwechsel - im Zuspiel kam Mareike Hindriksen für Laura Dijkema und auf der Diagonalen ersetzte Louisa Lippmann Kristina Mikhailenko - für frischen Wind.

"Nach dem verlorenen Satz hatte ich Angst, dass wir wegbrechen, aber Mareike hat den Zuspiel-Rhythmus verändert und das hat unser Spiel wieder stabilisiert", lobte der DSC-Coach. Nach dem Satzausgleich hatte Dresden schon einen Punkt sicher.

Im Tiebreak lieferten sich beide Mannschaften dann einen spannenden und phasenweise hochklassigen Schlagabtausch. Erst führten die Elbestädterinnen mit 11:7, aber Impel kämpfte sich heran, glich zum 11:11 aus. Als Louisa Lippmann dann den ersten Matchball herausholte und ausgerechnet die erfahrene Carolina Costagrande ihren Angriff ins Aus beförderte, war der Jubel bei den DSC-Spielerinnen groß. Nach 139 Minuten konnten sie den verdienten Auswärtssieg feiern.

Erfolgreichste Punktesammlerin bei den Dresdnerinnen war Michelle Bartsch mit 20 Zählern. "Das ist schon etwas Besonderes, ein Riesentag für uns. Die Mädels haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, auch Rückschläge weggesteckt", freute sich Alexander Waibl. Der Trainer fügte an: "Mit diesen beiden Punkten haben wir uns auch die Chance auf Platz zwei in dieser Gruppe erhalten."

Astrid Hofmann

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