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DSC in Champions League gegen Arsizio gefordert

DSC in Champions League gegen Arsizio gefordert

Die DSC-Volleyballerinnen müssen sich heute ein wenig umstellen. "Die blau-gelben Bälle werden gegen die grün-gelben getauscht", weist Trainer Alexander Waibl schmunzelnd auf den kleinen Unterschied hin.

Denn nach dem Bundesliga-Alltag geht es jetzt für den Deutschen Meister heute mal wieder auf internationalem Parkett rund. 19.30 Uhr empfangen die DSC-Damen, die gerade zur sächsischen "Mannschaft des Jahres" gekürt wurden, in der Champions League den italienischen Vize-Meister Unendo Yamamay Busto Arsizio in der Margon-Arena.

Und da müssen sich die Waibl-Schützlinge nicht nur auf andersfarbi-ge Arbeitsgeräte einstellen, sondern vor allem auf ein sportlich deutlich höhe-res Niveau. Im Hinspiel wurden die Dresdnerinnen von Busto Arsizio mit einem glatten 3:0 abgeschmettert. "Das schmerzt mich schon noch. Damals hatten wir wirklich keinen guten Tag", gibt Diagonalangreiferin Kristina Mikhailenko zu und betont: "Jetzt wollen wir zeigen, dass wir es besser können." Auch Alexander Waibl erinnert sich noch gut an die einzige Niederlage in den drei bisherigen Partien in der Königsklasse: "Da waren wir gerade in unserem Loch und es kamen viele Sachen zusammen. Busto spielte solide, wir schlecht. Vor allem haben wir unsere Chancen nicht genutzt."

Auch wenn die Italienerinnen bislang keine so überragende Saison spielen und in ihrer Liga nur auf Platz sieben liegen, weiß der Dresdner Meistertrainer, wie schwer die Aufgabe wird: "Busto Arsizio ist ein sehr kompaktes Team mit vielen sehr guten Einzelspielerinnen, die aber auch als Mannschaft hervorragend harmonieren. Aber wir spielen zu Hause und da setze ich vor allem auch auf unsere Zuschauer, die uns schon gegen Moskau zu einem überraschenden Sieg getragen haben. Wir müssen einfach jeden Punkt gemeinsam feiern", so sein Wunsch.

Will der DSC, der trotz der beiden 3:2-Siege gegen Moskau und Salo auf Platz drei der Gruppe C rangiert, am Ende zu den beiden besten Mannschaften gehören, die die K.o.-Phase erreichen, muss ein Sieg her. Dabei müssen die Gastgeberinnen vor allem die 2,02 Meter große italienische Nationalspielerin Valentina Diouf in den Griff bekommen. Die gebürtige Mailänderin mit senegalesischen Wurzeln war im Hinspiel mit 17 Punkten die überragende Scorerin ihres Teams. "Sie hat uns in den Sätzen eins und drei schon allein mit ihren Aufschlägen arg zu schaffen gemacht. Da müssen wir uns diesmal etwas einfallen lassen", so Alexander Waibl, der aber darauf hinweist, dass mit der tschechischen Nationalspielerin Helena Havelkova oder Kapitän Francesca Marcon weitere Top-Spielerinnen in den Reihen von Busto Arsizio stehen.

Bereits gestern Mittag landeten die Gäste in Klotzsche, trainierten am Abend in der Margon-Arena. Mit Rebecca Perry steht auch eine ehemalige DSC-Spielerin in den Reihen des Gegners. Die Amerikanerin, die bisher bei Busto zumeist nur zu Kurzeinsätzen kam, freut sich besonders auf das Wiedersehen mit ihren früheren Mannschaftsgefährtinnen und den Fans.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 14.01.2015

ah

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