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DSC gegen mutige Münsteranerinnen

Playoff-Halbfinalspiel DSC gegen mutige Münsteranerinnen

Auf dem Weg zum Double wartet jetzt auf die DSC-Volleyballerinnen die erste wirkliche Herausforderung. Im Playoff-Halbfinale trifft der Titelverteidiger und Pokalsieger auf den USC Münster. Die erste Partie in der Serie „Best of 3“ steigt am Sonnabend (17.30 Uhr) in der Margon-Arena.

isa Izquierdo griff beim Aufeinandertreffen beider Vereine im Dezember in Dresden druckvoll an. Doch der DSC war spät in die Partie gekommen, musste zwei Matchbälle abwehren. Letztlich behielt die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl daheim mit 3:2 die Oberhand. Diesen Sonnabend kommt es zum Wiedersehen in der Margon-Arena

Quelle: Archiv

Dresden. Auf dem Weg zum Double wartet jetzt auf die DSC-Volleyballerinnen die erste wirkliche Herausforderung. Im Playoff-Halbfinale trifft der Titelverteidiger und Pokalsieger auf den USC Münster. Die erste Partie in der Serie „Best of 3“ steigt am Sonnabend (17.30 Uhr) in der Margon-Arena, die zweite eine Woche später im Volleydome zu Münster. DSC-Trainer Alexander Waibl spricht ohne Angst, aber mit großem Respekt vom Gegner: „Der USC ist ein Team, das außergewöhnlich gut aufschlägt, stabil annimmt und auch sehr stark in Block- und Feldabwehr agiert. Dazu konnte Münster im Laufe der Saison sehr viel Energie aufbauen, da sie als einziger Halbfinalist nicht international im Geschäft unterwegs waren und rund zehn Spiele weniger als die anderen in den Knochen haben. Für uns wird das auf jeden Fall eine große Herausforderung“, so der Meistertrainer, der aber auch klipp und klar sagt: „Natürlich wollen wir wieder das Finale erreichen und wollen gleich im ersten Spiel einen guten Start hinlegen.“

Sein USC-Trainerkollege Andreas Vollmer mag es offensichtlich etwas martialischer. In der Münsterschen Zeitung erinnert er sich an das Halbfinal-Duell des von ihm damals betreuten VC Wiesbaden gegen Dresden in der Saison 2014/15. Damals hatte der DSC die erste Partie daheim mit 3:1 gewonnen, auswärts dann aber 0:3 verloren. „Da haben wir sie platt gemacht“, wird der 49-Jährige zitiert. Allerdings zog das Waibl-Team wenig später mit einem erneuten 3:1-Sieg ins Finale ein und feierte anschließend den Meistertitel. Vollmer sieht sein jetziges Team in der Außenseiterrolle: „Was jetzt kommt, ist Bonus“, sagt er, fügt aber zugleich an, dass man mit Dresden noch eine Rechnung offen habe.

So sei das Vorrundenspiel im Dezember in der Margon-Arena, das der Gastgeber mit 3:2 knapp gewann, ein „beeindruckendes 3:0“ gewesen. Er haderte damals mit einer Schiedsrichterentscheidung bei einem der beiden Matchbälle, die sein Team im dritten Satz hatte. Deshalb sah sich der gebürtige Tübinger mit dem USC um den Sieg gebracht. „Wir haben die Referenz, den DSC durchaus verwunden zu können. Warum soll uns das nicht noch einmal gelingen?“, powert er vor der heutigen Partie. Ähnlich klingt es auch bei Mittelblockerin Leonie Schwertmann, die kämpferisch sagt: „Ich traue uns durchaus zu, Dresden zu ärgern.“

Natürlich verfügt Münster über einen ausgeglichen besetzten Kader, hat mit Diagonalangreiferin Michala Kvapilova, Mittelblockerin Ashley Benson, Außenangreiferin Sarah Petrausch und natürlich auch Libero Linda Dörendahl erfahrene Spielerinnen. Doch der DSC muss sich nicht verstecken, zumal Alexander Waibl endlich wieder seinen kompletten Kader zur Verfügung hat. Auch die zuletzt an einem Infekt leidende Katharina Schwabe konnte ins Training zurückkehren. Das zweite Halbfinale bestreiten der Schweriner SC und Allianz Stuttgart.

Von Astrid Hofmann

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