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DSC erneut im Meisterschaftsfinale

Sieg gegen Münster DSC erneut im Meisterschaftsfinale

Alexander Waibl ist nicht böse, dass diese Serie gerissen ist, schließlich hielt dafür eine andere. In den vergangenen drei Jahren mussten die DSC-Volleyballerinnen im Playoff-Halbfinale immer über drei Spiele gehen, weil sie die zweite Partie verloren. Diesmal aber hat der Meister durchgezogen.

So sehen Siegerinnen aus: Ausgelassen feiern die DSC-Damen nach der gewonnenen Partie in Münster ihren erneuten Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft.

Quelle: Conny Kurth

Dresden. Alexander Waibl ist nicht böse, dass diese Serie gerissen ist, schließlich hielt dafür eine andere. In den vergangenen drei Jahren mussten die DSC-Volleyballerinnen im Playoff-Halbfinale immer über drei Spiele gehen, weil sie die zweite Partie verloren. Diesmal aber hat der Meister durchgezogen, gewann nach dem 3:0-Heimerfolg auch auswärts gegen den USC Münster deutlich mit 3:0 (25:19, 25:23, 29:27). Damit gelang der 21. Sieg gegen Münster hintereinander. Und viel wichtiger: Die Dresdnerinnen ziehen zum sechsten Mal in Folge ins Finale ein, sind nur noch drei Siege vom Titel-Hattrick und dem begehrten Double entfernt. Allerdings müssen die DSC-Damen noch auf den Gegner warten, denn im Halbfinale zwischen Schwerin und Stuttgart steht es in der Serie 1:1, erst am Mittwoch findet das Entscheidungsspiel in Mecklenburg statt.

Waibl zeigte sich nach dem Coup in Münster erleichtert: „Ich freue mich riesig, jetzt fällt alle Anspannung von mir ab. Es ist geil, zum sechsten Mal hintereinander im Finale zu stehen, nicht zuletzt auch aus wirtschaftlichen Gründen bedeutet uns das viel.“ Dabei war das Spiel am Berg Fidel zu Münster nicht so leicht, wie vielleicht das Ergebnis vermuten lässt. Alexander Waibl schickte seine Stammsieben aufs Feld. Im ersten Satz diktierten die Gäste konzentriert und mit druckvollen Aufgaben das Geschehen. Durch ein paar Annahmefehler ließ der DSC den Gastgeber zwar zwischenzeitlich herankommen, doch in der Schlussphase spielten die Elbestädterinnen ihre Stärken souverän aus.

Im zweiten Durchgang aber lieferte Münster deutlich mehr Gegenwehr, während sich beim Waibl-Team einige Fehler einschlichen. Am Ende aber behielt der Titelverteidiger die Nerven und Michelle Bartsch verwandelte den Satzball zur 2:0-Führung. Im dritten Abschnitt erlebten die 2318 Zuschauer im Volleydome einen Schlagabtausch, der in der Schlussphase richtig dramatisch wurde. Erst musste der DSC zwei gegnerische Satzbälle abwehren, konnte dann selbst den ersten Matchball nicht verwerten. Eine strittige Schiedsrichterentscheidung führte zu einem weiteren Satzball der Gastgeberinnen, doch erneut verhinderte der Pokalsieger den Gang in die Verlängerung. Und endlich, die zweite Chance nutzte Dresden. Gina Mancuso, die am Ende mit 13 Punkten zweitbeste Scorerin war, band den Sack zu.

Während sich die Siegerinnen jubelnd in die Arme fielen, flossen auf Seiten des USC einige Tränen, die allerdings dann mit der Überreichung der Bronzemedaillen schnell getrocknet waren. Zur „Wertvollsten Spielerin“ wurde DSC-Topscorerin Michelle Bartsch gewählt, die mit 18 Zählern auch diesmal die meisten Punkte zum Erfolg beisteuerte. „Wir haben in den entscheidenden Situationen die richtigen Entscheidungen getroffen und vor allem Nervenstärke bewiesen. Im Block waren wir diesmal nicht so gut, den Ausschlag gaben unsere beiden Außenangreiferinnen, die sich sehr gut in Szene setzen konnten“, so die Analyse von Alexander Waibl, der seinen Schützlingen gestern natürlich einen freien Tag gönnte.

Heute will der noch amtierende und vielleicht auch kommende Meister die erste Vertragsverlängerung für die nächste Saison bekanntgeben.

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