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DSC erledigt Pflichtaufgabe im Expresstempo

Volleyball DSC erledigt Pflichtaufgabe im Expresstempo

Die DSC-Volleyballerinnen haben den ersten Auftritt im neuen Jahr im Schnelldurchgang von einer Stunde erledigt. Souverän und locker setzte sich der deutsche Meister gestern vor 1537 Zuschauern gegen das junge Team des VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:14, 25:10, 25:11) durch.

In jeder Spielphase sind die DSC-Damen hochkonzentriert. Unter Beobachtung von Aushilfslibero Lisa Izquierdo fokussiert Gina Mancuso (r.) den Ball.

Quelle: In jeder Spielphase sind die DSC-Damen hochkonzentriert. Unter Beobachtung von Aushilfslibero Lisa Izquierdo fokussiert Gina Mancuso (r.) den Ball.

Dresden. Die DSC-Volleyballerinnen haben den ersten Auftritt im neuen Jahr im Schnelldurchgang von einer Stunde erledigt. Souverän und locker setzte sich der deutsche Meister gestern vor 1537 Zuschauern gegen das junge Team des VC Olympia Berlin mit 3:0 (25:14, 25:10, 25:11) durch. Dabei gab die drei Tage zuvor verpflichtete rumänische Mittelblockerin Nneka Onyejekwe ihr Debüt im DSC-Dress.

"Ich war vorher unheimlich aufgeregt, aber das hat sich dann schnell gelegt. Insgesamt bin ich zufrieden", sagte die 26-Jährige, die sich nach der Partie mit der Ex-Dresdnerin Mareen Apitz viel zu erzählen hatte. Beide standen ja in der vergangenen Saison beim französischen Meister Cannes am Netz. Die deutsche Nationalspielerin, die bereits am Freitag aus Ankara von der Olympia-Qualifikation zurückkehrte und nach einem kurzen Zwischenstopp in der Heimat heute wieder zu ihrer Mannschaft nach Baku fliegt, hat das Olympia-Aus inzwischen verdaut. "Es war sehr bitter, jetzt konzentriere ich mich wieder auf meine Aufgabe in Baku. Wie es jetzt mit der Nationalmannschaft weitergeht, wird man sehen", ließ sie offen.

DSC-Trainer Alexander Waibl hatte gestern kurzfristig noch einmal improvisieren müssen. Weil Mannschaftskapitän Myrthe Schoot von einer Erkältung geplagt wurde, verzögerte sich die Rückkehr der Niederländerin. Sie wird gemeinsam mit ihrer holländischen Nationalmannschaftskameradin Laura Dijkema erst heute in Dresden erwartet. Weil auch Libero Lisa Stock nach einer langwierigen Virusinfektion noch nicht wieder voll einsatzfähig war, gab Außenangreiferin Lisa Izquierdo ihr Debüt als Libero. "Das habe ich 2013 in der Nationalmannschaft schon einmal trainiert, aber ein Spiel habe ich auf dieser Position vorher noch nie absolviert", gab die 21-Jährige zu. Sie erledigte ihre Aufgabe aber abgeklärt und souverän. Auch die kanadische Nationalspielerin Jennifer Cross, die erst am Nachmittag eingeflogen war, stand zwar im Kader, wurde aber noch geschont.

Doch auch ohne einige Stammkräfte hatte der Gastgeber zu keiner Zeit Mühe, das junge VCO-Team in Schach zu halten. Die Berlinerinnen, die wohl mit großer Ehrfurcht in diese Partie gingen, fanden zu keiner Zeit einen Spielfaden. Dem DSC reichte ein sehr druckvolles Aufschlagspiel und eine stabile Blockabwehr, um sich in allen drei Sätzen schnell einen Vorsprung zu sichern. Gäste-Trainer Jan Lindenmair zeigte sich später enttäuscht von seinen Schützlingen, die einen Tag zuvor gegen Vilsbiburg eine deutliche bessere Vorstellung geboten hatten: "Ohne Annahme war für uns nichts zu machen. Wir haben keinen Fuß auf den Boden bekommen. Das war nicht zu verstehen", musste er eingestehen.

DSC-Trainer Alexander Waibl sagte nach der ungleichen Partie, in der sich ein deutlicher Klassenunterschied bemerkbar machte: "Für uns war es gut zum Reinkommen. Unser Neuzugang hat ein gutes Debüt gegeben, man hat gesehen, Nneka hat lange Arme und eine schnelle Hand." Als "Wertvollste Spielerin" wurde Regisseurin Mareike Hindriksen geehrt. Morgen erwartet den DSC allerdings mit dem nächsten Heimspiel gegen die Roten Raben Vilsbiburg ein ganz anderes Kaliber.

Astrid Hofmann

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