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DSC duelliert sich mit Stuttgart

Volleyball DSC duelliert sich mit Stuttgart

Wenn am Sonntag in Berlin mit dem neu geschaffenen Supercup die Volleyball-Saison eröffnet wird, stehen sich bei den Frauen mit Double-Gewinner Dresdner SC und dem Pokal- und Meisterschaftsfinalisten Allianz MTV Stuttgart die beiden besten Teams des vergangenen Jahres gegenüber.

Aufschlag zur neuen Saison: Jennifer Cross ist neben Myrthe Schoot und Katharina Schwabe eine der nur drei Damen, die vom DSC-Kader des Vorjahrs blieben.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Wenn am Sonntag in Berlin mit dem neu geschaffenen Supercup die Volleyball-Saison eröffnet wird, stehen sich bei den Frauen mit Double-Gewinner Dresdner SC und dem Pokal- und Meisterschaftsfinalisten Allianz MTV Stuttgart die beiden besten Teams des vergangenen Jahres gegenüber. Mit ihren heißen Duellen im Pokalfinale in Mannheim und den fünf engen Playoff-Spielen um den Titel haben sie in der Szene für Furore und bei den Fans für unglaubliche Begeisterung gesorgt.

Nachdem die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl beide Male die Nase vorn hatten, brennen die Stuttgarterinnen jetzt auf Revanche. So verkündete MTV-Kapitän Kim Renkema: „Mit Dresden haben wir ein paar Rechnungen offen.“ Selbst Neuzugang Jennifer Pettke powerte: „Unsere Vorbereitung ist gut gelaufen, jetzt wollen wir zeigen, wie stark wir sind und uns den ersten Titel holen. Und wie ich weiß, sind alle Spiele gegen den DSC ein Highlight.“

Dass die brisanten Duelle in der vergangenen Saison für einige „Nickligkeiten“ am Rande sorgten, dürfte sich ebenfalls bis zur Mittelblockerin herumgesprochen haben. So machten sich damals die Stuttgarter Spielerinnen über den „Flieger-Jubel“ von DSC-Kapitän Myrthe Schoot lustig, was bei den Dresdnerinnen für Verstimmung sorgte.

Zudem lieferten sich auch die beiden Trainer Alexander Waibl und Guillermo Hernandez, ein hitziger Spanier, einige Wortgefechte. Seitdem ist allerdings viel Zeit vergangen und für Alexander Waibl spielt das keine Rolle mehr: „Mich hat das alles ohnehin nur am Rande tangiert, deshalb ist es gar kein Thema.“

Allerdings sind bei den Elbestädterinnen außer Myrthe Schoot, Katharina Schwabe und Jennifer Cross keine Spielerinnen aus der vergangenen Saison mehr dabei. Nach dem Umbruch im Sommer reist der Double-Gewinner am heutigen Sonnabend mit insgesamt neun Neuzugängen in die Hauptstadt. Dagegen hielt Stuttgart viele Leistungsträgerinnen und verstärkte sich gezielt, konnte zudem seit August mit fast komplettem Team trainieren.

Um die unterschiedliche Ausgangslage weiß auch DSC-Rückkehrerin Mareen Apitz: „Wir sind erst seit Montag endlich zu zwölft. Wir ackern sehr viel und ich hoffe, dass wir bis zum Sonntag in so einer Verfassung sind, dass wir dort gut auftreten können. Im Training sind geile Rallyes entstanden, bei denen von beiden Seiten harte Gegenwehr kam und das pusht ungemein. 50 bis 60 Prozent von dem, was wir mal spielen wollen, sollten und müssen wir am Sonntag abliefern“, gibt sich die 29-jährige National-Zuspielerin kämpferisch.

DSC-Cheftrainer Alexander Waibl hat in dieser Woche versucht, beim Training eine gute Balance zwischen harter Arbeit und ein wenig Erholung zu finden. „Natürlich sind alle etwas müde, aber wir werden das Beste geben“, so der 48-Jährige, der die Video-Vorbereitung diesmal noch in Grenzen hielt. „Wir müssen uns vor allem auf uns selbst konzentrieren“, betont er.

Von Astrid Hofmann

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