Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
DSC braucht in Istanbul ein neues Wunder

Volleyball DSC braucht in Istanbul ein neues Wunder

Ein kleines Wunder brauchen die DSC-Volleyballerinnen schon, wollen sie auch in dieser Saison in die Play-offs der Champions League einziehen. Sie müssten am Mittwochabend ihr letztes Gruppenspiel beim Star-Ensemble von Fenerbahce Istanbul gewinnen.

Voriger Artikel
Francesco Friedrich kann noch auf WM hoffen
Nächster Artikel
Pflichtsieg für Dresdner Eislöwen gegen Kaufbeuren

Louisa Lippmann vom DSC greift gegen Fenerbahce Istanbul an.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Ein kleines Wunder brauchen die DSC-Volleyballerinnen schon, wollen sie auch in dieser Saison in die Play-offs der Champions League einziehen. Sie müssten am Mittwochabend ihr letztes Gruppenspiel beim Star-Ensemble von Fenerbahce Istanbul gewinnen. Die Türkinnen sind als ungeschlagener Tabellenführer von Pool E bereits für die Runde der besten zwölf Teams qualifiziert. Der deutsche Meister ist derzeit mit drei Siegen und sieben Punkten Zweiter vor Impel Breslau (zwei Siege und sieben Zähler). Um wie im Vorjahr weiterzukommen, müssen die Dresdnerinnen Zweiter werden. Dabei zählen in der Tabelle zunächst die Siege, dann die Punkte.

Mit einem Sieg – und zwar egal in welcher Höhe – wäre der DSC als Gruppenzweiter direkt für die k.o.-Runde qualifiziert. Bei einer Niederlage geht der Blick zum heutigen anderen Gruppenspiel zwischen Impel Breslau und dem noch sieglosen Schlusslicht Telekom Baku. Gewinnen die Polinnen – wovon auszugehen sein dürfte – würde Dresden aufgrund der schlechteren Punkte Gruppendritter. Dennoch könnte das Waibl-Team international im Geschäft bleiben, würde dann in der Challenge Round des CEV-Cups ins Geschehen eingreifen.

Für Spannung ist also am Mittwochabend auf jeden Fall gesorgt. Immerhin konnten die DSC-Damen schon in der vergangenen Saison in der ersten Runde der Play-offs gegen Fenerbahce nach einer 0:3-Heimspielniederlage in Istanbul einen 3:2-Sieg feiern. Diagonalangreiferin Louisa Lippmann, die damals mit 21 Punkten zur besten DSC-Angreiferin avancierte, weiß, dass ihnen der Gegner auf keinen Fall etwas schenken wird: „Auch wenn Istanbul schon qualifiziert ist, glaube ich nicht, dass sie weniger konzentriert als sonst spielen. Das ist nicht der Anspruch eines Sportlers.“

Das sieht Trainer Alexander Waibl ganz genauso: „Eine solche Top-Mannschaft will immer gewinnen. Sie ist immerhin Tabellenführer der besten Liga Europas. Wir wissen, dass wir an unser höchstes Level herankommen müssen, wollen wir eine Chance haben“, weiß der Coach. Das Hinspiel hatte sein Team mit 1:3 verloren, dabei vor allem in den Sätzen zwei (24:26) und drei (25:19) den Favoritinnen richtig eingeheizt. „Sie haben so gut wie keine Schwachpunkte und verfügen zudem über eine starke Bank“, zeigt Waibl viel Respekt vor dem heutigen Kontrahenten, der mit der Polin Katarzyna Skorupa eine exzellente Regisseurin in seinen Reihen hat und mit der Serbin Brankica Mihajlovic auf der Diagonalen und der Koreanerin Kim Yeon Koung zwei der gefährlichsten Angreiferinnen in Europa. Aber auch die Italienerin Lucia Bosetti verfügt über reichlich internationale Erfahrung und die beiden Mittelblockerinnen Christa Dietzen und Eda Erdem Dündar zeigten schon in Dresden ihr großes Können.

„Wir freuen uns schon auf das Match gegen diesen Top-Gegner“, sagte Alexander Waibl, bevor er sich mit seinen Damen am Dienstagmorgen auf den Weg nach Istanbul machte. Im Flugzeug fehlte lediglich Lisa Izquierdo, die noch ihre Knie-Verletzung auskuriert. Nach einer reibungslosen Anreise absolvierte der DSC noch am Dienstagabend eine erste Trainingseinheit vor Ort.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr