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DSC besiegt Potsdam deutlich: Rückkehrerin Ssuschke-Voigt in ihrem "Wohnzimmer" gefeiert

DSC besiegt Potsdam deutlich: Rückkehrerin Ssuschke-Voigt in ihrem "Wohnzimmer" gefeiert

Corina Ssuschke-Voigt konnte ihre Aufregung gestern Abend kaum verbergen. Völlig aufgedreht schwirrte die Nationalspielerin bei der Vorstellung der Mannschaft aufs Feld und musste schon selbst über sich lachen.

Dresden.

Die 2637 Zuschauer jedenfalls feierten die Rückkehrerin in ihrem alten "Wohnzimmer". Zum Einsatz aber kam die 30-Jährige später nicht.

Ein Eingreifen der Mittelblockerin wäre ohnehin nicht nötig gewe- sen, denn der deutsche Vizemeister machte bei der gestrigen Bundesligapartie gegen den SC Potsdam kurzen Prozess. Ganze 69 Minuten brauch- ten die Damen um Kapitän Stefa- nie Karg, die sich übrigens in bestechender Verfassung präsentierte, für den klaren 3:0-Erfolg (25:17, 25:10, 25:21). Mit dem elften Saisonsieg erkämpften sich die DSC-Schmetterlinge am 13. Spieltag den "Platz an der Sonne".

Unter den Augen der ehemaligen Spielerinnen Stephanie Kestner, Tesha Harry und Dani Mancuso starteten die Gastgeberinnen mit druckvollem Aufschlagsspiel. Die Gäste aus Potsdam, die ohne ihre Top-Scorerin Jessica Rivero (Schulterprobleme) auskommen mussten, kamen zu keinem geordneten Spielaufbau. Dagegen konnte DSC-Regisseurin Mareen Apitz aus stabiler Annahme ihre Angreiferinnen nach Herzenslust in Szene setzen. Auch die Block- und Feldabwehr der Elbestädterinnen stand sicher. So setzten sich die Waibl-Schützlinge in den ersten beiden Abschnitten schnell ab und der Coach konnte es sich leisten, außer Corina Ssuschke-Voigt und Lisa Stock allen Spielerinnen Einsatzchancen zu gewähren.

Nur im dritten Durchgang stotterte der DSC-Motor und Potsdam witterte Morgenluft. Doch nach einer zwischenzeitlichen 19:14-Führung der Gäste kämpften sich die Waibl-Schützlinge zurück. Und Mareen Apitz band mit einer Aufgabe gleich beim ersten Matchball "den Sack zu". Als "Wertvollste Spielerin" wurde Lisa Izquierdo ausgezeichnet, die hinter der erneut punktbesten Rebecca Perry (15 Zähler) mit 12 Punkten zweitbeste Scorerin war.

Corina Ssuschke-Voigt war nicht traurig, dass sie diesmal noch nicht aufs Feld kam: "Wenn die Mannschaft immer 3:0 gewinnt, dann stehe ich auch gern draußen. Mir tut ohnehin gerade alles weh, ich habe richtigen Muskelkater vom Krafttraining", gestand die Rückkehrerin lachend und fügte an: "Aber es war total genial, wieder in der Margon-Arena vor diesem Publikum aufzulaufen." Alexander Waibl meinte: "Corina hat wegen ihrer Krankheit vier Wochen nichts gemacht, absolviert jetzt erst einmal ein Aufbauprogramm. Sie braucht einfach noch ein wenig Zeit."

Mit seinen Damen zeigte sich der Coach insgesamt sehr zufrieden: "Natürlich fehlte bei Potsdam mit Jessica Rivero eine wichtige Spielerin, doch meine Mannschaft hat diesmal auch sehr gut gespielt. Lediglich im dritten Satz haben wir die Zügel etwas schleifen lassen. Aber ich freue mich, dass wir dann so schnell die Kurve wieder gekriegt haben."

Bereits heute reisen die DSC-Damen nach Münster, wo sie morgen beim USC schon die nächste Partie bestreiten.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 30.01.2014

Astrid Hofmann

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