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DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich: "Wir haben eine tolle Saison erlebt"

DSC-Vorstandschef Jörg Dittrich: "Wir haben eine tolle Saison erlebt"

Ich fühle mich ziemlich leer. Aber es gibt mir Kraft und rührt mich eigentlich auch, dass sehr viele Leute zu mir kamen, uns Zuspruch gaben und trösteten.Die Mannschaft ist zum dritten Mal in Serie Vizemeister, schied allerdings im Pokal-Viertelfinale aus und erreichte auch in der Champions League nicht die nächste Runde.

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Quelle: André Wirsig

Frage: Wie ist Ihre Gefühlslage?

Ich fühle mich ziemlich leer. Aber es gibt mir Kraft und rührt mich eigentlich auch, dass sehr viele Leute zu mir kamen, uns Zuspruch gaben und trösteten.

Die Mannschaft ist zum dritten Mal in Serie Vizemeister, schied allerdings im Pokal-Viertelfinale aus und erreichte auch in der Champions League nicht die nächste Runde. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Wir haben eine tolle Saison erlebt und uns insgesamt so entwickelt, wie wir uns das gewünscht hatten. Sicher war der Pokal schmerzlich, aber da hatten wir wirklich nicht gerade Losglück. Vielleicht klappt es ja in der neuen Saison mal mit einem Heimspiel. In der Champions League sind wir zwar nicht weitergekommen, haben aber bessere Spiele abgeliefert. Dazu konnten wir uns achtmal über eine ausverkaufte Halle freuen und über weiteres Sponsorenwachstum.

Aber mit dem Titel klappte es auch diesmal nicht...

Natürlich ist unser größtes Ziel, Titel zu holen. Da gibt es sportlich noch eine Grenze, an die wir gekommen sind, die wir noch überschreiten müssen. Doch es bleiben trotzdem viele schöne Siege in unserer Halle in Erinnerung. Und dass bei uns mit Lisa Izquierdo eine Junioren-Nationalspielerin im Stamm gespielt hat, bei Schwerin dagegen nicht. Es ist immer ein Spannungsfeld, zum einen erfolgreich zu sein und zum anderen auch junge Talente zu entwickeln. Doch unsere Zuschauer tragen unseren Weg mit und deshalb werden wir ihn auch nicht verlassen. Mehr Sorgen mache ich mir über andere Entwicklungen.

Welche Entwicklungen meinen Sie?

Wir sehen mit großer Sorge die derzeitige Lage der Liga. Wiesbaden hat Insolvenz angemeldet, Münster, Hamburg und auch Stuttgart haben in Zukunft weniger Geld zur Verfügung. Allein zwei, drei Leuchttürme reichen auf Dauer nicht, um sich qualitativ weiterzuentwickeln.

Wie sieht die wirtschaftliche Bilanz beim DSC aus?

Da können wir sehr zufrieden sein. Wir werden die Saison mit einem Überschuss von rund 20000 Euro abschließen. Damit können wir unsere Altverbindlichkeiten weiter von 45000 Euro auf 25000 Euro reduzieren. Wir werden auch in Zukunft seriös wirtschaften, haben schon Gespräche mit weiteren neuen Sponsoren und ich bin überzeugt, wir können unseren Etat so wie bisher halten. (rund 1,3 Mio Euro/d. Red.). Das alles macht uns stolz, so dass wir schnell darüber hinwegkommen, nicht Meister geworden zu sein.

Als Vizemeister ist der DSC nicht für die Champions League qualifiziert. Werden Sie erneut eine Wildcard beantragen?

Ja, wir werden wieder eine Wildcard für die Königsklasse beantragen. Das war für uns schon mit dem Einzug ins Finale klar. Am 16. Mai ist Anmeldeschluss, wir haben bereits alles dafür vorbereitet.

Welche Aufgaben stehen zudem an?

Die Spielerverträge unter Dach und Fach zu bringen, steht sicher ganz oben. Dann müssen wir uns den Problemen im Nachwuchsbereich widmen. Natürlich stehen Sponsorenbetreuung und verschiedene neue Projekte für die neue Saison ebenso auf dem Plan.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 10.05.2013

Interview: Astrid Hofmann

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