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DSC-Volleyballerinnen ziehen ins Achtelfinale der Champions League ein - Achtungszeichen gegen Istanbul

DSC-Volleyballerinnen ziehen ins Achtelfinale der Champions League ein - Achtungszeichen gegen Istanbul

Die Volleyball-Frauen des Dresdner SC haben das Achtelfinale der Champions League erreicht. Zwar verloren die Dresdnerinnen am Dienstagabend ihr letztes Vorrundenspiel gegen Fenerbahce Istanbul mit 1:3 (23:25, 25:21, 15:25, 19:25), zeigten dabei aber eine starke Leistung und eroberten vor 2768 Zuschauern in der heimischen Margon-Arena immerhin einen Satz gegen den amtierenden Champions-League-Dritten.

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Mareen Apitz beim Aufschlag gegen Istanbul.

Quelle: Stephan Lohse

Dabei sahen die Zuschauer, davon rund hundert frenetische Anhänger der Gäste, eine begeisternde Vorstellung des DSC, der dem türkischen Meister ernsthaft Paroli bot. Dank einer guten Offensive und einer zum Teil herausragenden Feldabwehr gewann der Sportclub seinen ersten Satz gegen eines der europäischen Top-Teams.

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Die Volleyballerinnen des Dresdner SC sind trotz einer 1:3-Niederlage gegen Fenerbahce Istanbul in die KO-Runde der Champions League eingezogen.

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Die Gastgeberinnen starteten taktisch sehr gut eingestellt und beherzt in die Partie. Mit druckvollen Aufgaben und Angriffen sowie einer starken Block-Feldabwehr hielten sie das Geschehen im ersten Satz gegen das Star-Ensemble offen und verloren nur knapp. Im zweiten Durchgang setzten die DSC-Damen ihr mutiges Spiel fort und kamen zum verdienten Satzgewinn. In den folgenden beiden Abschnitten konnte der deutsche Vizemeister dieses Niveau nicht mehr ganz halten. Istanbul gewann beide Abschnitte letztlich deutlich.

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Rund 100 türkische Fans unterstützten Fenerbahce Istanbul in der Dresdner Maron-Arena - allerdings hinterließen sie auch einige Schäden.

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Zwar gaben die DSC-Damen vor allem im vierten Satz noch einmal alles, aber nach 103 Minuten verwandelte Fenerbahce den ersten Matchball zum Sieg. „Das war unsere beste Leistung in der Champions League. Wir haben fast drei Sätze am Limit gespielt, doch irgendwann setzt sich die Klasse des Gegners durch", sagte DSC-Trainer Alexander Waibl.

In der Halle herrschte dabei durchgehend eine Europacup-würdige Atmosphäre. Dafür sorgten neben dem lautstarken DSC-Publikum auch rund 100 Fans der Gäste: In Deutschland lebende Fenerbahce-Fans, die meist extra nach Dresden gekommen waren, machten lautstark Stimmung. Sie sorgten allerdings auch im ersten und zweiten Satz für kurze Unterbrechungen, nachdem beim ersten Mal Kassenrollen und beim zweiten Mal Papp-Herzen aufs Spielfeld flogen. Zudem hinterließen sie dem DSC eine „bleibende Erinnerung" - In Block C demolierten die Fener-Anhänger zahlreiche der roten Sitzschalen.

sl / dpa

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