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DSC-Volleyballerinnen ziehen in Berlin ins Halbfinale ein

Volleyball DSC-Volleyballerinnen ziehen in Berlin ins Halbfinale ein

Die Fans des Dresdner SC dürfen weiter vom Double träumen, denn nach dem geglückten Pokalsieg ist auch der Meistertitel weiter in Reichweite. Beim Köpenicker SC gelang mit einem 3:1-Erfolg schon im zweiten Spiel der Einzug ins Halbfinale. Wer dort der Gegner der Waibl-Truppe sein wird, steht allerdings noch nicht fest.

Die Dresdner Spielerinnen freuen sich über den Einzug ins Halbfinale der Meisterrunde.

Quelle: Matthias Koch

Dresden. Die erste Hürde auf dem Weg zum Double haben die DSC-Volleyballerinnen erfolgreich genommen. Das war auch nicht anders zu erwarten. Der Titelverteidiger setzte sich nach dem 3:0-Auftaktsieg auch im zweiten Spiel des Playoff-Viertelfinales beim Köpenicker SC souverän mit 3:1 (25:12, 25:15, 27:29, 25:17) durch. Damit entscheiden die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl die Serie „best of three“ wie erwartet in zwei Partien für sich und ziehen ins Halbfinale ein.

Auf den Gegner muss der DSC allerdings noch bis Mittwochabend warten. Er wird im dritten Spiel zwischen dem USC Münster und dem VC Wiesbaden ermittelt. Nachdem der USC die erste Partie gewonnen hatte, verlor er im zweiten Match in Wiesbaden nach einer 2:0-Führung noch mit 2:3 und muss nun in die „Verlängerung“. In den anderen beiden Serien setzten sich Schwerin in zwei Spielen gegen Potsdam durch und auch Vizemeister Stuttgart schickte die Roten Raben Vilsbiburg nach zwei Siegen in die Sommerpause. So kommt es jetzt im Halbfinale zum spannenden Duell zwischen den beiden Spitzenteams von Schwerin und Stuttgart.

Die DSC-Volleyballerinnen erledigten ihren Auftritt am Ostersonnabend in der Hauptstadt trotz des kleinen „Schönheitsfehlers“ erneut überzeugend. Alexander Waibl setzte dabei auf die gleiche Stammformation wie beim ersten Erfolg in heimischer Halle. Grund zum Feiern gab es für Diagonalspielerin Kristina Mikhailenko schon vor dem ersten Ballwechsel. Die Köpenicker ließen es sich nicht nehmen, der Weißrussin zum 24. Geburtstag mit einem kleinen Ständchen und Blumen zu gratulieren. Alle anderen Spielerinnen erhielten ein kleines Osterpräsent.

Anschließend wurden aber keine Geschenke mehr verteilt. Schon gar nicht von den Dresdnerinnen, die in den ersten beiden Sätzen das Geschehen auf dem Feld klar dominierten. So setzte sich der Gast schon im ersten Satz dank einer Aufschlagserie von Laura Dijkema auf 15:7 ab. Auch die Annahme stand sicher und so konnten vor allem Gina Mancuso und Michelle Bartsch immer wieder punkten. Dagegen bissen sich die gegnerischen Angreiferinnen an der starken Dresdner Block- und Feldabwehr die Zähne aus. Das gleiche Bild bot sich den 520 Zuschauern auch im zweiten Abschnitt.

Im dritten Durchgang verloren die Waibl-Schützlinge dann jedoch ein wenig die Konzentration. Sie schalteten einen Gang zurück und das nutzte der Gastgeber natürlich postwendend aus. Zumal die neu ins Spiel gekommene Janisa Johnson frischen Wind und mehr Angriffspower ins Spiel der Berlinerinnen brachte. Beim 24:19 schlug Köpenick zum ersten Satzball auf, aber der DSC wehrte alle sechs Chancen erst einmal ab. Allerdings konnten die Elbestädterinnen anschließend selbst zwei Matchbälle nicht versenken und so gelang dem KSC doch noch der Satzgewinn.

Im vierten Akt aber fokussierte sich der Titelverteidiger wieder, stabilisierte sich in allen Elementen und Michelle Bartsch band den Sack nach 98 Minuten endgültig zu. Die US-Amerikanerin wurde zur „Wertvollsten Spielerin“ gekürt und war mit 18 Punkten auch zweitbeste Scorerin hinter ihrer Landsfrau Gina Mancuso, die es auf 20 Zähler brachte. „Wir haben unseren Plan, uns souverän für das Halbfinale zu qualifizieren, umgesetzt. Dennoch war das Spiel für uns eine gute Lehre, denn in der nächsten Runde dürfen wir zwischendurch nicht so die Konzentration verlieren wie diesmal“, erklärte DSC-Trainer Alexander Waibl, der seinen Schützlingen für das Osterfest frei gab. Ab Montag wird wieder fleißig trainiert, denn am kommenden Sonnabend (2. April) steht das erste Halbfinalspiel in heimischer Halle gegen Münster oder Wiesbaden auf dem Programm.

Von Astrid Hofmann

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