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DSC-Volleyballerinnen wollen erneut in die Champions League

DSC-Volleyballerinnen wollen erneut in die Champions League

Die Volleyballerinnen des Dresdner SC wollen erneut in die Champions League. Wie der Verein am Freitag bekannt gab, werden sich die Schwarz-Roten um eine sogenannte Wildcard bewerben.

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Die Spielerinnen des Dresdner SC wollen auch in der kommenden Saison Champions League spielen.

Quelle: Stephan Lohse

Bereits im Vorjahr gelangten die Dresdnerinnen auf diesem Weg in die Königsklasse des europäischen Frauenvolleyballs und kamen dabei bis ins Achtelfinale. Ob die als Vizemeister nicht automatisch qualifizierten Dresdnerinnen wieder mit dabei sind, wird sich voraussichtlich in der kommenden Woche entscheiden.

„Wir haben in den letzten Tagen über die Entscheidung gesprochen und intensiv an der Finanzierung gearbeitet. Es ist für uns eine Ehre, Dresden in Europa zu vertreten. Der CEV Cup ist auch eine große Herausforderung. Aber wir haben uns dafür entschieden, auch eine Wildcard für die Champions League zu beantragen“, teilte DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann mit.

Das Problem ist: Im Gegensatz zu den Fußballern wird beim Frauenvolleyball im Europapokal kein Geld verdient: Stattdessen müssen die Vereine die Teilnahme an der Champions League bezuschussen. „Natürlich müssen wir hart dafür arbeiten, die notwendigen Gelder zu akquirieren. Die ersten Signale unserer Partner sind durchweg positiv und sie wollen uns auf dem Weg unterstützen“, so Zimmermann. Die Stadt habe ihre Unterstützung ebenfalls schon zugesagt.

2011 traf der DSC schon in der Vorrunde auf die Weltklasse-Teams Rabita Baku und Fenerbahce Istanbul. Zwar wurden alle vier Spiele gegen die Top-Teams verloren, jedoch zeigte das Team von Trainer Alexander Waibl vor allem gegen das Team aus der Türkei, was es zu Leisten im Stande ist, und kratzte beim 1:3 an der Sensation. Dank eines deutlichen Sieges bei ASPTT Mulhouse zogen die DSC-Damen sogar ins Achtelfinale ein. Dort war dann aber Kazan eine Nummer zu groß.

„Wenn wir das auch in diesem Jahr wieder in der Champions League können, ist es das Größte für uns“, freut sich Cheftrainer Alexander Waibl.

Stephan Lohse

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