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DSC-Volleyballerinnen stellen ihre neue Zuspielerin Mareike Hindriksen vor

DSC-Volleyballerinnen stellen ihre neue Zuspielerin Mareike Hindriksen vor

Norddeutsche gelten als kühl und ein wenig unnahbar. Mareike Hindriksen, in Nordhorn geboren und in Emlichheim aufgewachsen, entspricht diesem Klischee nicht. Aufgeschlossen präsentiert sich die neue Zuspielerin der DSC-Volleyballerinnen beim ersten Pressegespräch in Dresden.

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Mareike Hindriksen schaute gestern Mittag auf der Geschäftsstelle der DSC-Volleyballerinnen vorbei. Dort stellte sich der Neuzugang den Fragen der Medien.

Quelle: M. Rietschel

Freimütig erklärt die 27-Jährige, warum sie vom Pokalsieger und Vizemeister Allianz MTV Stuttgart an die Elbe wechselt: "Ich habe einfach kein Angebot mehr bekommen. Der Trainer erklärte mir, dass man sich eine stärkere erste Zuspielerin holen möchte." Die Traurigkeit habe aber nicht lange angehalten.

"Fast gleichzeitig kam die Anfrage vom DSC", lächelt die Blondine und fügt hinzu: "Ich habe ein längeres Telefongespräch mit Trainer Alexander Waibl geführt und musste dann nicht lange überlegen. Schließlich ist Dresden eine der besten Adressen im deutschen Volleyball." Die Norddeutsche, die auf dem Spielfeld mit ihrer Emotionalität jede Mannschaft mitreißen kann, hat bei ihren bisherigen Stationen in der Bundesliga viele Fans gewonnen. "Überall, wo sie bisher wegging, waren die Anhänger traurig. Sie hat eine wunderbar kommunikative Art und identifiziert sich immer mit dem Verein, für den sie spielt", schätzt Waibl an der Regisseurin, die schon in Aachen, Suhl, Hamburg und zuletzt Stuttgart Erfahrungen sammelte.

Jetzt ist sie heiß auf die nächste Aufgabe: "Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Alexander Waibl, er kann bestimmt aus mir noch einiges herauskitzeln." Das glaubt der Coach ebenfalls: "Sie ist eine sehr vielseitige, schnelle Zuspielerin und verfügt über eine tolle Athletik. Dazu beherrscht sie auch die anderen Elemente wie Aufschlag, Block und Feldabwehr sehr gut. Sie kommt jetzt in ihr bestes Volleyball-Alter." Schon deshalb will Waibl über eine "Rollenverteilung" zwischen ihr und der Niederländerin Laura Dijkema keinesfalls reden: "Wir haben erneut zwei starke Zuspielerinnen. Punkt."

Zumindest kennen sich die beiden "Strippenzieherinnen" bereits. "Ich habe vor zwei Jahren mit Laura und ein paar anderen Mädels einen Kurzurlaub in Belgrad verlebt. Das war sehr lustig. Und natürlich habe ich jetzt auch schon mit ihr telefoniert", erzählt Mareike Hindriksen, die zuletzt bei der deutschen Nationalmannschaft auch Kontakt mit Louisa Lippmann hatte. Während die Diagonalangreiferin derzeit zum Stammkader gehört, glaubt die Zuspielerin eher nicht an weitere Einsätze. In dieser Woche stimmt sie in Dresden mit Athletiktrainer Mirko Theurer ihren individuellen Trainingsplan ab. Nach einem Strandurlaub in der Türkei will sie Anfang August nach Dresden ziehen. "Damit ich bis zum Vorbereitungsstart am 11. August noch ein paar Tage zur Eingewöhnung habe", so Hindriksen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.06.2015

Astrid Hofmann

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