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DSC-Volleyballerinnen müssen vorm Pokalfinale noch in der Champions League ran

Über Moskau nach Mannheim DSC-Volleyballerinnen müssen vorm Pokalfinale noch in der Champions League ran

Bevor die Mannschaft von Trainer Alexander Waibl am Sonntag in Mannheim um den Sieg im DVV-Pokal kämpft, steht am Mittwoch noch das Gastspiel bei Dynamo Moskau an. Um die Leistungsträger zu schonen, lässt Waibl in Russland rotieren.

Für Kristina Mikhailenko (r.) und den DSC verkommt das Spiel in Moskau beinahe zur lästigen Pflicht.
 

Quelle: imago

Dresden.  Die DSC-Volleyballerinnen schlagen am Mittwoch wohl zum letzten Mal in dieser Saison in der Champions League auf. Nach der 1:3-Hinspielniederlage tendieren die Chancen des deutschen Meisters beim Star-Ensemble von Dynamo Moskau eher gen Null, das Blatt noch zu wenden. Zumal die Gedanken von Trainer Alexander Waibl und seinen Schützlingen schon auf das Pokalfinale am Sonntag in Mannheim gerichtet sind. Kein Wunder also, dass der DSC-Coach zugibt: „Die beiden Spiele kann man nicht getrennt voneinander betrachten. Wir sind gegen Moskau klarer Außenseiter, denn dem Gegner reichen zwei Sätze zum Weiterkommen. Natürlich werden wir uns reinhauen, aber wir haben zugleich im Hinterkopf, wie wir diese Woche optimal in Richtung Pokalfinale im Rahmen der Möglichkeiten organisieren.“

Training, Reise und Regeneration müssten so gesteuert werden, dass seine Spielerinnen am Sonntag in der SAP-Arena von Mannheim über genügend Kraft und Energie verfügen. Schließlich soll bei der sechsten Finalteilnahme in der Vereinsgeschichte zum vierten Mal der Pokal nach Dresden wandern. Deshalb wird der Coach beim heutigen Spiel in der russischen Hauptstadt „die Belastung auf viele Schultern verteilen“. So werden wohl fast alle Spielerinnen Einsatzchancen bekommen. Was Waibl ein wenig Sorgen macht, ist das „Gesamtpaket der Reise“, das seine Mannschaft im Vergleich zu Pokalgegner Stuttgart benachteilige. Während das schwäbische Team bereits am Dienstag Abend sein Heimspiel im Europacup gegen Krasnodar absolvieren konnte, düsten die DSC-Damen erst einmal über Frankfurt nach Moskau. Dann geht es am Donnerstag wieder nach Hause.

Eine mögliche Direktanreise nach Mannheim verwarf der Dresdner Trainer aus gutem Grund: „Dann hätten die Mädels von Dienstag bis Sonntag in Hotels verbracht. Die meisten sind aber froh, noch einmal im eigenen Bett zu schlafen und ein wenig Zeit für sich zu haben. So können wir auch am Freitag nochmal daheim trainieren, bevor wir am Abend nach Frankfurt fliegen“, erläutert Waibl. Er hofft, dass seine Damen vor dem Knaller am Sonntag trotz allem genügend Schlaf bekommen.

Kapitän Myrthe Schoot zumindest hat da keine Sorgen: „Ich kann überall und immer gut schlafen, ob im Bus oder im Flieger“, gibt die Holländerin lachend zu. Und im Hinblick auf die zu erwartende Wahnsinnskulisse in Mannheim – bisher sind über 10 800 Tickets verkauft – macht sich die langjährige Nationalspielerin ebenfalls keine großen Sorgen: „Wir spielen öfters in Hallen, die wir nicht kennen und ich denke, wir haben eine sehr erwachsene Mannschaft mit vielen Spielerinnen, die schon wichtige Meisterschaftsspiele erlebt und auch vor so einer Kulisse aufgelaufen sind. Da weiß man, wie man mit so einer Situation umgehen muss.“ Alexander Waibl bringt sein Rezept auf den Punkt: „Dann musst du rausgehen und den Arsch in der Hose haben, das Ding zu gewinnen.“

Von Astrid Hofmann

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