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DSC-Volleyballerinnen lassen dem USC Münster keine Chance und siegen 3:0

Volleyball DSC-Volleyballerinnen lassen dem USC Münster keine Chance und siegen 3:0

Der nächste Schritt auf dem Weg ins Meisterschaftsfinale ist getan: Der Dresdner SC hat sein Halbfinal-Heimspiel gegen das Team aus Münster klar gewonnen. Um am kommenden Wochenende auch in Westfalen zu triumphieren, muss der Titelverteidiger aber noch in einigen Punkten besser werden.

Die DSC-Spielerinnen Gina Mancuso (l.) und Mareike Hindriksen klatschen die Fans ab.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Während Söhnchen Mika vom Trubel in der Margon-Arena nichts mitbekam und nach einer ausgedehnten „Ausfahrt“ mit dem Opa friedlich vor sich hinschlummerte, konnte sich auch Papa Alexander Waibl nach getaner Arbeit entspannt zurücklehnen. Dafür hatte seine Mannschaft in den 86 Minuten zuvor gesorgt. Im ersten Play-off-Halbfinalspiel setzten sich die DSC-Volleyballerinnen vor 2815 Zuschauern gegen den USC Münster glatt mit 3:0 (26:24, 25:23, 25:15) durch. Ein Auftakt nach Maß.

Jetzt brauchen die Elbestädterinnen nur noch einen Sieg, um zum sechsten Mal in Folge ins Finale um die deutsche Meisterschaft einzuziehen, wo sie den Titel-Hattrick und zugleich das erste Double nach 17 Jahren perfekt machen wollen. Allerdings wissen Waibls Schützlinge, dass die zweite Partie am nächsten Sonnabend im Volleydome am Berg Fidel um einiges schwerer wird und sie sich noch einmal deutlich steigern müssen, wollen sie ihrem Coach und sich selbst erneut ein entspanntes Wochenende bescheren. Immerhin feierte der DSC mit diesem Start ins Halbfinale ein kleines Jubiläum: Es war der 20. Sieg in Folge gegen den USC Münster. Die letzte Niederlage datiert vom 1. Februar 2009, als die Elbestädterinnen auswärts mit 2:3 unterlagen. Unter Waibl verlor der DSC noch nie gegen das Team aus Westfalen.

Am Sonnabend hatte der 48-Jährige erst einmal die gleiche Formation aufs Feld geschickt wie in den letzten Partien gegen Köpenick. Als seine Damen allerdings gleich zu Beginn nach einer 5:1-Führung durch mehrere Annahmefehler in Serie den Vorteil verspielten, wechselte er Lisa Izquierdo für Gina Mancuso ein. Die 21-jährige Nationalspielerin brachte sofort Stabilität in die Annahme, agierte auch in der Abwehr stark, nur im Angriff konnte sie sich nicht so gut durchsetzen. Das aber erledigten ihre Kolleginnen, allen voran Michelle Bartsch, die am Ende einmal mehr mit 17 Punkten zur erfolgreichsten Scorerin avancierte, und auch Kristina Mikhailenko, die 14 Zähler zum Sieg beisteuerte.

Nach einer schon sicheren 20:16-Führung schwächelten die Gastgeberinnen Ende des Satzes noch einmal. So konnte der Gegner dann auch drei Satzbälle abwehren, doch Bartsch beendete mit einem Ass die kleine „Zittereinlage“. Im zweiten Durchgang diktierte der Gastgeber noch deutlicher das Geschehen, setzte sich aus stabiler Annahme im Angriff gut in Szene und spielte seine Stärken in Block- und Feldabwehr aus. Zwar ließ man den USC in der Schlussphase erneut herankommen, behielt aber auch diesmal die Nerven.

Im dritten Abschnitt konnte der Vorrundenvierte der konzentrierten Leistung des DSC nicht mehr viel entgegensetzen, und nach 86 Minuten verwandelte die eingewechselte Louisa Lippmann mit einem Block den dritten Matchball. Zur „Wertvollsten Spielerin“ wurde Regisseurin Laura Dijkema gekürt. Die Niederländerin wollte den klaren Sieg nicht überbewerten: „Das 3:0 ist eine gute Basis, aber in Münster wird es viel schwerer“, ist sie überzeugt. Und auch Alexander Waibl warnt: „Der USC hat diesmal nicht so stark wie sonst gespielt und es fehlte die erste Zuspielerin. Da müssen wir nächste Woche in allen Elementen zulegen.“

Von Astrid Hofmann

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