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DSC-Volleyballerinnen gewinnen gegen den Aufsteiger aus Straubing 3:0

Zwei Nummern zu groß DSC-Volleyballerinnen gewinnen gegen den Aufsteiger aus Straubing 3:0

Glatt mit 3:0 (25:21, 25:14, 25:17) wiesen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl Aufsteiger NawaRo Straubing in die Schranken. Damit feierten die Dresdnerinnen ihren fünften Bundesliga-Sieg, kletterten auf Platz drei und machten die kürzliche 0:3-Niederlage gegen Wiesbaden vergessen.

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Gina Mancuso, Kristina Mikhailenko, Lisa Stock, Laura Dijkema und Michelle Bartsch (v. l.) freuen sich über den klaren 3:0-Heimsieg gegen Aufsteiger Straubing.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Die Fans standen Schlange und die DSC-Volleyballerinnen schrieben sich fast die Finger wund. Doch die Spielerinnen des deutschen Meisters hatten beim Signieren des neuen Jahres-Kalenders ein Lächeln auf den Lippen. Schließlich hatten sie ihren "Arbeitstag" zuvor bereits nach 74 Minuten beendet. Glatt mit 3:0 (25:21, 25:14, 25:17) wiesen die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl Aufsteiger NawaRo Straubing in die Schranken. Damit feierten die Dresdnerinnen ihren fünften Bundesliga-Sieg, kletterten auf Platz drei und machten die kürzliche 0:3-Niederlage gegen Wiesbaden vergessen.

Der Coach schickte von Beginn an seine Stammformation aufs Feld, die zuletzt auch beim Pokalerfolg in Wiesbaden zum Einsatz kam. Die 2768 Zuschauer in der Margon-Arena erlebten allerdings im ersten Satz noch ein ausgeglichenes Spiel. Die Truppe aus Niederbayern führte zwischenzeitlich mit 18:15 und 21:18. Als Michelle Bartsch, die später zur auffälligsten Akteurin in dieser Partie wurde, den nächsten Punkt für die Gastgeberinnen erkämpfte, schickte Waibl Katharina Schwabe an die Aufgabe. Und mit Hilfe der 22-Jährigen wendete der Meister das Blatt. Dresden ließ keinen Punkt des Gegners mehr zu und Gina Mancuso vollendete diesen Satz.

Auch zu Beginn des zweiten Durchgangs stotterte der DSC-Motor noch ein wenig (6:8), doch dann tauten die Waibl-Schützlinge richtig auf. Sie agierten druckvoller in Aufschlag und Angriff und Straubing biss sich an der immer besser funktionierenden Block- und Feldabwehr die Zähne aus. Vor allem auf die Ex-Dresdnerin Corina Ssuschke-Voigt hatten sich die DSC-Damen taktisch gut eingestellt, ließen sie kaum zur Entfaltung kommen. Dazu fanden vor allem Michelle Bartsch und Kristina Mikhailenko immer wieder die Lücken in der gegnerischen Abwehr.

Auch im dritten Abschnitt diktierten die Waibl-Schützlinge deutlich das Geschehen und Michelle Bartsch band mit dem zweiten Matchball den Sack zu. Die US-Amerikanerin war mit 21 Punkten beste Scorerin und wurde als "Wertvollste Spielerin" geehrt.

Waibl konnte mit seinem Team zufrieden sein: "Sicher war es keine Glanzleistung, aber absolut in Ordnung. Im ersten Satz haben wir durch zu viele Aufschlagfehler keinen Rhythmus gefunden und wir hatten etwas Mühe, aus guter Annahme zu punkten. Aber unsere Block-Feldabwehr hat Straubing dann den Zahn gezogen", meinte der Coach.

Katharina Schwabe meinte: "Wir leben derzeit nur aus dem Koffer, haben wenig Zeit zum Regenerieren und Trainieren, deshalb wirkt manches etwas zäh." Gäste-Trainer Guillermo Gallardo zollte dem DSC sogar höchsten Respekt und gestand: "Vor der Partie habe ich gesagt, dass Dresden für uns noch eine Nummer zu groß ist. Nach der Partie muss ich sagen, dass der DSC noch zwei Nummern zu groß ist."

Astrid Hofmann

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