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DSC-Volleyballerinnen feiern souveränen 3:0-Sieg zum Heimauftakt

DSC-Volleyballerinnen feiern souveränen 3:0-Sieg zum Heimauftakt

Für die DSC-Volleyballerinnen war der gestrige Heimauftakt schneller erledigt als gedacht. Nach dem 3:1-Auswärtssieg in Münster fegten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl mit 3:0 (25:18, 25:10, 25:16) regelrecht vom Feld.

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Unter den Augen ihrer niederländischen Vereinskameradinnen Laura Dijkema und Myrthe Schoot (v. l.) bringt Kathleen Slay vom DSC den Ball ins gegnerische Feld. Köpenicks Lauren Barfield hat im Block das Nachsehen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Für die DSC-Volleyballerinnen war der gestrige Heimauftakt schneller erledigt als gedacht. Nach dem 3:1-Auswärtssieg in Münster fegten die Schützlinge von Trainer Alexander Waibl vor der begeisterten Kulisse von 2730 Zuschauern den Köpenicker SC in nur 70 Minuten mit 3:0 (25:18, 25:10, 25:16) regelrecht vom Feld. Damit konnte der Deutsche Meister ein wenig Kräfte sparen für die kommenden schweren Aufgaben. Schon am Sonnabend müssen die Dresdnerinnen bei Rekordmeister Schweriner SC ran, darauf folgen die Spiele gegen Fenerbahce Istanbul und Stuttgart.

Alexander Waibl hatte seine Startformation gegenüber dem ersten Spiel umgestellt - für Lisa Stock begann Kapitän Myrthe Schoot auf der Liberoposition und für Louisa Lippmann auf der Diagonalen Kristina Mikhailenko. Damit sorgte der Coach zugleich für ein Novum in der DSC-Geschichte, denn erstmals seit Gründung der Volleyballabteilung 1990 stand keine deutsche Spielerin auf dem Feld. "Wir haben ein schweres Programm vor uns, da ist es wichtig, dass sich alle Spielerinnen einspielen und einen Rhythmus finden", meinte der DSC-Trainer.

Und seine Damen fanden nach kurzer Anfangsnervosität, die sie aber schnell ablegten, sehr gut ins Spiel. Sie setzten die Gäste mit ihren Aufgaben unter Druck und stoppten die gefährlichsten Köpenicker Angreiferinnen mit einer sicheren Block- und Feldabwehr. "Die Mädels haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt", lobte Waibl später. Als sein Team aber in der Schlussphase dieses Durchgangs etwas ins Wackeln kam, wechselte Waibl für Gina Mancuso - wie schon in Münster - Lisa Izquierdo ein. Und die 21-Jährige brachte auch diesmal mehr Sicherheit in die DSC-Reihen und vor allem mehr Durchschlagskraft im Angriff. "Ich finde es immer schwieriger, eingewechselt zu werden als von Beginn an auf dem Feld zu stehen. Aber ich denke, ich konnte der Mannschaft helfen", berichtete Izquierdo, die mit elf Punkten am Ende zweitbeste Scorerin war.

Im zweiten Abschnitt überrollten die DSC-Damen die völlig überforderten Köpenickerinnen förmlich, die sich viele Fehler erlaubten und in allen Belangen unterlegen waren. Erst im dritten Abschnitt, als der Gastgeber etwas die Konzentration verlor, erkämpfte sich der KSC zwischenzeitlich auch einmal eine Führung. Doch Alexander Waibl nutzte die Auszeiten, um sein Team wieder auf Linie zu bringen, und mit einer Blockabwehr beendeten seine Schützlinge beim ersten Matchball den kurzen Arbeitstag.

Als "Wertvollste Spielerin" wurde erneut Michelle Bartsch geehrt. Die US-Amerikanerin war mit 16 Zählern erfolgreichste Punktesammlerin. "Ich habe über den ganzen Sommer bei der Nationalmannschaft hart gearbeitet und fühle mich auch jetzt mit unserem neuformierten Team sehr wohl", meinte die 25-Jährige und fügte zum Spiel hinzu: "Man hat im dritten Satz gesehen, dass man keine Mannschaft unterschätzen darf und dass man sein Niveau über die gesamte Partie halten muss." Zuspielerin Laura Dijkema hatte sich die Aufgabe trotzdem etwas schwerer vorgestellt: "Ich dachte nicht, dass es so leicht wird. Aber bei uns war die Abstimmung schon ein wenig besser als in Münster." Auch Alexander Waibl zeigte sich zufrieden: "Man hat gesehen, dass wir wieder einen Schritt nach vorn gemacht haben und das verleiht eine gewisse Sicherheit." Die können die DSC-Damen bei den nächsten Partien gut gebrauchen.

Astrid Hofmann

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