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DSC-Volleyballerinnen erwarten in der Champions League das Star-Ensemble von Omichka Omsk aus Russland

DSC-Volleyballerinnen erwarten in der Champions League das Star-Ensemble von Omichka Omsk aus Russland

Nach dem Sieg gegen Köpenick in der Bundesliga wartet heute auf die DSC-Volleyballerinnen wieder ein ganz anderes Kaliber. Der deutsche Vizemeister empfängt in der heimischen Margon-Arena im fünften Gruppenspiel der Champions League das russische Top-Team Omichka Omsk.

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Lisa Izquierdo und ihre Mitspielerinnen vom DSC brauchen heute alle Konzentration.

Quelle: Dehli-News / Matthias Rietschel

Das Hinspiel hatten die Elbestädterinnen klar mit 0:3 verloren. Aber DSC-Trainer Alexander Waibl gibt sich vor der heutigen Partie sehr kämpferisch: "Unser erstes Ziel ist, die Partie zu gewinnen. Dabei wissen wir, dass das eine Hammeraufgabe wird, aber wir werden alles versuchen." Der Coach weiß, will der DSC noch im internationalen Geschäft bleiben, könnte am Ende jeder Satzgewinn zählen.

Die direkte Qualifikation für das Achtelfinale über die zwei besten Plätze in der Gruppe sind für die Dresdnerinnen ohnehin nicht mehr zu schaffen. Auch die theoretische Chance, als bester Dritter aller sechs Gruppen den Einzug in die Playoffs der Champions League zu schaffen, sind relativ gering. Derzeit ist der DSC schlechtester Gruppendritter. Das wollen die Elbestädterinnen aber unbedingt ändern, denn während alle Gruppenvierten und der schlechteste Dritte ausscheiden, dürfen die anderen Drittplatzierten in der Challenge Round des CEV-Cups weiter mitmischen. Mindestens ein Punkt im heutigen Spiel und dann ein Sieg im letzten Gruppenspiel kommenden Dienstag im französischen Beziers würde die Chancen der DSC-Schmetterlinge erhöhen, obwohl sie natürlich auch von den Resultaten in den anderen Gruppen abhängig sind.

Mit Omsk gibt heute ein ähnliches Star-Ensemble wie schon Rabita Baku seine Visitenkarte an der Elbe ab. Die Mannschaft des serbischen Nationaltrainers Zoran Terzic hat mit der Kubanerin Nancy Carillo und der Aserbaidschanerin Nalatya Mammadova zwei absolute Superstars in ihren Reihen. Die 1,90 Meter große Carillo spielte von 2002 bis 2009 in der kubanischen Nationalmannschaft und gewann mit ihr 2004 die olympische Bronzemedaille. Mammadova kennen einige Fans sicher auch von den Gruppenspielen der EM in Dresden, wo sie mit ihrem Nationalteam aufschlug. Die 29-Jährige sammelte auch auf Klubebene schon in vielen Ländern Erfahrung und bringt es als Angreiferin auf die stattliche Größe von 1,96 Meter.

"Omichka Omsk hat durchweg solche groß gewachsenen Spielerinnen in seinen Reihen. Gegen solche Teams spielen wir nicht oft, deshalb ist es schon schwierig, sich in Angriff und Block darauf einzustellen. Dazu haben sie mit Mammadova und Carillo auch zwei sehr harte Sprungaufschlägerinnen, die uns im Hinspiel schon sehr zu schaffen gemacht haben", so Waibl, der aber mit Blick auf das Pokal-Halbfinale am Sonnabend gegen Vilsbiburg meint: "Da haben wir es auf der Diagonalen zweimal in Folge mit dem gleichen Spielertyp zu tun." Denn mit Liane Mesa Luaces agiert auch bei den Roten Raben eine ehemalige kubanische Nationalspielerin auf dieser Position.

Verzichten muss der Coach noch auf die verletzte Jaroslava Pencova. In dieser Woche plagten sich Stefanie Karg und Juliane Langgemach mit einem Magen-Darm-Infekt, doch sie werden heute mit dabei sein.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 11.12.2013

Astrid Hofmann

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