Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 6 ° Sprühregen

Navigation:
Google+
DSC-Volleyballerinnen brauchen nur 75 Minuten, um in Suhl mit 3:0 zu gewinnen

Volleyball DSC-Volleyballerinnen brauchen nur 75 Minuten, um in Suhl mit 3:0 zu gewinnen

Trotz kurzfristiger Personalprobleme haben die DSC-Volleyballerinnen ihre Pflichtaufgabe souverän gelöst. Sie setzten ich im Ostderby bei den VolleyStars Thüringen klar mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:22) durch und feierten damit ihren sieben Sieg in der Liga.

Voriger Artikel
HC Elbflorenz gewinnt im Spitzenspiel
Nächster Artikel
Titans kämpfen Saarlouis Royals nieder

Jennifer Cross (r.) schmettert gegen Claudia Steger.

Quelle: Bastian Frank

Suhl/Dresden. Dabei hatte Trainer Alexander Waibl nicht nur auf Mittelblockerin Kathleen Slay, die einen Infekt auskuriert, verzichten müssen. Kurzfristig fielen auch noch Libera Lisa Stock und Zuspielerin Laura Dijkema wegen Infekten aus.

So startete der Coach mit der Ex-Suhlerin Mareike Hindriksen als Regisseurin, Valérie Courtois auf der Libero-Position und Whitney Little im Mittelblock. Im Angriff vertraute er Lisa Izquierdo, Michelle Bartsch und auf Diagonal Kristina Mikhailenko. Schon im ersten Satz zeigte sich der deutsche Meister dem Tabellenvorletzten in allen Belangen überlegen. Vor allem im Aufschlag übte der DSC - unter anderen über Mareike Hindriksen - deutlich mehr Druck aus. Auch im Angriff und der Block-Feldabwehr agierten die Dresdnerinnen einen Tick besser als die Gastgeberinnen. So gingen die ersten beiden Sätze klar an die Dresdnerinnen.

Auch im dritten Durchgang führte der DSC mit 8:5 und später mit 22:14. Erst in der Schlussphase schwächelte das Waibl-Team etwas, ließ den Gegner noch einmal auf 22:23 herankommen. Doch Michelle Bartsch verwandelte dann mit einem Aufschlag gleich den ersten Matchball und band den Sack nach 75 Minuten zu. Zuspielerin Mareike Hindriksen wurde als "Wertvollste Spielerin" mit der goldenen MVP-Medaille geehrt. Beste Punktesammlerin auf Seiten der Gäste war Michelle Bartsch mit 15 Zählern. Waibl zeigte sich mit seinem Rumpfteam zufrieden: "Die Mädels haben das gut gelöst. Die Annahme stand solide und auch in den anderen Elementen waren wir den Suhlerinnen um einen Tick überlegen. So war der Sieg nie in Gefahr."

Beim Gegner stand mit Libera Michelle Petter übrigens eine junge Dresdnerin auf dem Feld, die im Sommer vom VC Olympia nach Suhl gewechselt war. Mit 55 Prozent positiver Annahme und 45 Prozent perfekter Annahme war die 18-Jährige ein sicherer Rückhalt für ihre Mannschaft und zeigte auch starke Abwehraktionen. "Sie hat wirklich ein gutes Spiel gemacht", bescheinigte ihr auch DSC-Coach Waibl. Für seine Mannschaft bleibt erneut wenig Zeit für Erholung, denn bereits morgen fliegen die Dresdnerinnen nach Aserbaidschan, wo am Donnerstag das nächste Champions-League-Spiel gegen Telekom Baku auf dem Plan steht.

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr