Volltextsuche über das Angebot:

16 ° / 10 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
DSC-Volleyballerinen verlieren Heimauftakt gegen Suhl deutlich

DSC-Volleyballerinen verlieren Heimauftakt gegen Suhl deutlich

Niedergeschlagen verzogen sich die DSC-Volleyballerinnen gestern Abend in die Kabine. Nach der 0:3-Auftaktpleite in Stuttgart fanden sie auch beim ersten Heimauftritt gegen den VfB Suhl keinen Spielfaden und unterlagen mit 1:3 (20:25, 25:17, 21:25, 19:25).

Dresden .

Dresden (DNN). Niedergeschlagen verzogen sich die DSC-Volleyballerinnen gestern Abend in die Kabine. Nach der 0:3-Auftaktpleite in Stuttgart fanden sie auch beim ersten Heimauftritt gegen den VfB Suhl keinen Spielfaden und unterlagen mit 1:3 (20:25, 25:17, 21:25, 19:25). Insgesamt erlebten die knapp 1700 Zuschauer eine Partie auf schwachem Niveau. Beide Mannschaften erlaubten sich viele Fehler, vor allem beim Aufschlag.

"Ja, man muss schon von einem Fehlstart sprechen", gab Trainer Alexander Waibl zu und setzte hinzu: "Man muss natürlich sehen, gegen welche Gegner wir dabei gespielt haben. Aber auf jeden Fall bin ich unzufrieden mit dem Ausgang der Partie. Vor allem im Außenangriff und über die Diagonale haben wir zu wenige Bälle gekillt. Insgesamt liegt noch viel Arbeit vor uns."

Der Coach hatte seine Startformation auf zwei Positionen verändert. Für die mit leichten Rückenbeschwerden kämpfende Judith Pietersen begann Anna Cmaylo auf der Diagonalen und im Angriff startete Silvia Sperl für Friederike Thieme. Den ersten DSC-Angriff hämmerte Anne Matthes ins Feld. Bis Mitte des Satzes konnten sich die Dresdnerinnen eine 15:12-Führung erarbeiten. Aber Suhl hielt dagegen und bis zum 19:19 blieb das Geschehen ausgeglichen. Dann aber schlichen sich Fehler bei den Waibl-Schützlingen ein, die Annahme wackelte, dem Angriff mangelte es an Durchschlagskraft. Die Fehler häuften sich. So holte sich Suhl den ersten Satz und führte im zweiten Abschnitt schnell mit 3:0.

Doch als sich die Thüringerinnen immer mehr leichte Fehler erlaubten, kam der DSC besser ins Spiel. Dazu wechselte Waibl für Kapitän Stefanie Karg im Mittelblock Tesha Harry ein, der gleich einige gute Aktionen gelangen. Nach dem Satzausgleich gerieten die Hausherrinnen im dritten Abschnitt erneut ins Hintertreffen. Vor allem die beiden Tschechinnen Vendula Merkova und Martina Utla, die als punktbeste Spielerinnen am Ende 21 bzw. 20 Punkte erreichten, bekamen die Elbestädterinnen nie in den Griff. Beim 1:17 brachte der DSC-Coach im Außenangriff für Silvia Sperl Friederike Thieme, die mit drei Punkten in Folge zur Aufholjagd blies. Doch in der entscheidenden Schlussphase konnten die Suhlerinnen durch die Angriffe von Utla und guten Aufschlägen von Claudia Steger die Punkte einfahren. Das Bild änderte sich auch im vierten Abschnitt nicht. Zwar wehrten die DSC-Damen vier Matchbälle noch ab, doch der fünfte Versuch durch Claudia Steger saß.

"Wir finden überhaupt noch keinen Rhythmus, es ist alles Stückwerk. Es kann noch keine von uns mit ihrer Leistung zufrieden sein", räumte Nationalspielerin Anne Matthes ein. Und Stefanie Karg meinte: "Man merkt an vielen Stellen, dass wir noch nicht eingespielt sind."

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 20.10.2011

Astrid Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr