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DSC-Volleyballdamen unterliegen Fenerbahce Istanbul trotz guter Leistung klar mit 0:3 Sätzen

DSC-Volleyballdamen unterliegen Fenerbahce Istanbul trotz guter Leistung klar mit 0:3 Sätzen

Das Wunder blieb aus, dennoch haben die 3000 Zuschauer gestern Abend in der Margon-Arena ein Volleyball-Fest erlebt. Auch wenn der Deutsche Meister im ersten Playoff-Spiel der Champions League gegen das Starensemble von Fenerbahce Istanbul erwartungsgemäß mit 0:3 Sätzen (23:25, 15:25, 15:25) verlor.

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Da war kaum ein Kraut gewachsen: Überfliegerin Madelaynne Montana (li.) im Nahkampf am Netz gegen Kristina Mikhailenko und Cursty Jackson vom DSC.

Quelle: M. Rietschel

"Wir wollten diese Spiele zu einem Highlight machen, das ist uns in einigen Teilen auch gelungen", betont Trainer Alexander Waibl, der hinzufügt: "Auch beim Rückspiel werden wir unser Bestes geben, fahren nicht als Touristen nach Istanbul."

Vor restlos ausverkaufter Arena, in der auch reichlich 100 türkische Fans mit lautstarken Gesängen für Stimmung sorgten, konnte Waibl mit seiner besten Formation starten, denn auch Jaroslava Pencova war nach überstandener Bronchitis wieder einsatzfähig. Dagegen musste Fenerbahce auf seine kurzfristig erkrankte italienische Stammzuspielerin Eleonora Lo Bianco verzichten. Für sie führte Nedime Elif Öner Regie.

Und die Türkinnen begannen gleich mit einer 4:0-Führung. "Ich war anfangs schon sehr nervös", gab DSC-Angreiferin Lisa Izquierdo zu. Doch dann kämpfte sich ihr Team mit einer starken Abwehr und druckvollem Aufschlagspiel langsam in die Partie. Als der 9:9-Ausgleich glückte, wurde das mit Szenenapplaus belohnt. Und als Kristina Mikhailenko wenig später mit einem Schmetterschlag zum 13:12 die Elbestädterinnen erstmals in Führung brachte, kochte die Halle und Gäste-Trainer Marcello Abbondanza nahm seine erste Auszeit. Bis zum 19:17 lag der Meister immer vorn, doch in der engen Schlussphase spielte das Weltklasse-Team seine Qualitäten aus. Die italienische Nationalspielerin Lucia Bosetti verwandelte den dritten Satzball.

Auch im zweiten Durchgang gerie-ten die Waibl-Schützlinge wieder mit 0:6 ins Hintertreffen, kämpften sich auf 10:13 heran, doch dann kam Ausnahmekönnerin Yeong-Koung Kim an die Aufgabe und sie führte ihr Team vom 15:11 auf 21:11. Damit war dieser Abschnitt gelaufen. "Im ersten Satz hatten wir ein gutes Gefühl, doch bei der Aufschlagserie von Kim ist bei uns einiges schiefgelaufen. Damit fand Fenerbahce zu seinem Rhythmus und hat man es schwer, diese Mannschaft noch zu stoppen", meinte Libero Myrthe Schoot nach dem Spiel.

Im dritten Durchgang ging bei den DSC-Damen dann ein wenig die Konzentration verloren und es schlichen sich mehr Fehler ein. Die Gäste spulten dagegen nun ihr Programm routiniert und clever ab und nach 76 Minuten war die Niederlage besiegelt. "In dieser Partie haben gerade unsere jungen Spielerinnen gesehen, dass es in jeder Kleinigkeit großer Perfektion bedarf, wenn man gegen solche Weltklasse-Spielerinnen bestehen will. Man hat gesehen, was allein eine Kim mit ihren Aufgaben anrichten kann. Deshalb hat es für uns auch einen wichtigen Lerneffekt. Natürlich haben wir nach dem ersten Satz unser Niveau nicht halten können, aber dennoch bin ich mit dem Spiel insgesamt zufrieden", so Waibl. Die verletzte Katharina Schwabe glaubt für das Rückspiel sogar: "Vielleicht können wir Fenerbahce ein wenig ärgern und so-gar einen Satz gewinnen." Diesmal gab es übrigens keinen Ärger mit den türkischen Fans, die zwar lauthals ihr Team feierten, aber dabei blieb alles friedlich.

Für die DSC-Damen steht am Sonnabend nun erst einmal der 21. Bundesliga-Spieltag auf dem Programm. Nach 20 Siegen wollen die DSC-Damen am Sonnabend ihre Serie auch in Hamburg fortsetzen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 12.02.2015

Astrid Hofmann

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