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DSC Volleyball: Myrthe Schoot am Meniskus operiert

DSC Volleyball: Myrthe Schoot am Meniskus operiert

Die Pechsträhne bei den Volleyballerinnen des Dresdner SC setzt sich fort. Wie schon befürchtet, wird jetzt auch noch Myrthe Schoot mindestens zehn Wochen ausfallen.

Dresden . Von Astrid HOFMann

Dresden (DNN). Die Pechsträhne bei den Volleyballerinnen des Dresdner SC setzt sich fort. Wie schon befürchtet, wird jetzt auch noch Myrthe Schoot mindestens zehn Wochen ausfallen. Die 24-jährige Holländerin hatte sich beim Spiel in Vilsbiburg zu Beginn des zweiten Satzes das rechte Knie unglücklich verdreht. Nach der gestrigen MRT-Untersuchung diagnostizierten die Ärzte einen Einriss im Meniskus.

Bereits am Nachmittag unterzog sich die Nationalspielerin einer Operation bei Knie-Spezialist Axel Ripp in Radebeul. Der Meniskuseinriss wurde dabei genäht.

Zum Glück gab es wenigstens bei Katharina Schwabe Entwarnung. Die Angreiferin musste wegen einer letzten Mittwoch erlittenen Blessur am Knöchel ebenfalls zum MRT. "Es ist jedoch nur eine Prellung, die Bänder sind nicht in Mitleidenschaft gezogen", erklärte Mannschaftsarzt Eckart Ziegler.

Der Ausfall von Myrthe Schoot beschert den Dresdnerinnen dennoch einige Probleme. Eigentlich war die Niederländerin als Ersatz für Angreiferin Anne Matthes geholt worden, die nach einer Schulter-Operation noch mindestens bis Jahresende ausfällt. Weil jedoch auch die Heilung bei Libero Kerstin Tzscherlich nach einem Eingriff am Knie noch nicht wie erhofft voranschreitet, sprang Schoot zuletzt auf dieser Position ein. Immerhin spielt sie auch in der niederländischen Auswahl den Part als Libero.

Beim DSC ruht jetzt die ganze Verantwortung auf Küken Lisa Stock. Die 18-jährige Juniorennationalspielerin rückte zwar erst im Sommer aus dem Nachwuchsteam des VC Olympia in die erste Mannschaft, machte ihre Sache aber schon in Vilsbiburg sehr gut. Das aus Staßfurt stammende Talent, das in Dresden ausgebildet wurde, kam für Schoot in die Partie und spielte sie auch zu Ende. "Sie löste ihre Aufgabe schon sehr abgeklärt", lobte Trainer Alexander Waibl, der ja die nächsten Wochen auch noch auf Mittelblockerin Laura Heyrman verzichten muss, die sich einen Mittelfußbruch zugezogen hatte.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 06.11.2012

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