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DSC-Volleyball: Aus der Traum vom Pokalsieg

DSC-Volleyball: Aus der Traum vom Pokalsieg

Die Reise nach Halle/Westfalen am 3. März 2013 müssen sich die DSC-Volleyballerinnen abschminken. Das dritte Jahr in Folge findet das DVV-Pokalfinale im Gerry-Weber-Stadion ohne die Dresdnerinnen statt.

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DSC-Trainer Alexander Waibl gibt während einer Auszeit seinen Spielerinnen Tipps, umsetzen konnte sie das Team aber kaum.

Quelle: Dietmar Albrecht

Suhl/Dresden. Von ASTRID Hofmann

Suhl/Dresden . Die Reise nach Halle/Westfalen am 3. März 2013 müssen sich die DSC-Volleyballerinnen abschminken. Das dritte Jahr in Folge findet das DVV-Pokalfinale im Gerry-Weber-Stadion ohne die Dresdnerinnen statt. Wie schon im vergangenen Jahr scheiterten die Elbestädterinnen auch diesmal im Viertelfinale. Vor nur 1429 Zuschauern unterlag der deutsche Vizemeister gestern Abend beim Meister und Titelverteidiger Schweriner SC klar mit 0:3 (20:25, 19:25, 15:25).

DSC-Trainer Alexander Waibl hatte ein "enges Match" erwartet, doch daraus wurde nichts. Das lag allerdings nicht am Gastgeber, sondern an den Dresdnerinnen, die sich deutlich unter Wert verkauften. Zumindest an diesem Abend waren die Schützlinge von Teun Buijs eine Klasse besser. Schon im ersten Satz zeigte sich, woran das in erster Linie lag. Beim DSC schwamm die Annahme weg. Dazu konnten die Elbestädterinnen nur wenig Druck mit ihren Aufgaben ausüben, um dem Gegner Probleme zu bereiten. Zudem fanden die Gastgeberinnen aus schwächerer Annahme immer noch bessere Lösungen im Angriff als der DSC.

Nach dem verlorenen ersten Satz brachen die Gäste zu Beginn des zweiten Durchgangs völlig ein, gerieten schnell mit 3:10 und 5:15 ins Hintertreffen. Waibl reagierte, brachte erst Katharina Schwabe für Lisa Izquierdo, um die Annahme zu stabilisieren, und wechselte dann auch für Mareen Apitz im Zuspiel Magdalena Gryka ein. Zwar kämpfte sich der Vizemeister 16:23 heran, aber wie schon im ersten Satz band die Brasilianerin Lousiane Souza den "Sack zu".

Auch im dritten Durchgang hielten die Dresdnerinnen nur bis zum 8:8 mit, dann setzten sich die Hausherrinnen auf 13:8 und 16:11 ab. Neben Souza war auch SSC-Diagonalangreiferin Lucia Hatinova vom DSC-Block nicht zu stoppen. Nach nur 70 Minuten war die bittere Niederlage besiegelt. Während die Schwerinnerinnen Freudentänze vollführten und sich von ihren Fans feiern ließen, saßen die Waibl-Schützlinge deprimiert auf dem Feld. Ein Blick auf die Statistik zeigt: das Hauptmanko lag tatsächlich in der Annahme. Während der DSC eine positive Annahmequote von nur 43 Prozent hatte, kamen die SSC-Damen auf 69 Prozent. Doch auch die Angriffsquote geht mit 45:37 Prozent klar an die Mecklenburgerinnen.

"Wir haben nie in dieses Spiel gefunden", räumte Alexander Waibl nach der eher schwachen Vorstellung seines Teams ein. "Das lag vor allem am Side out, da haben wir überhaupt keinen Rhythmus gefunden. So konnten wir auch aus schlechter Annahme kaum punkten. Wenn das Grundelement nicht klappt, dann funktionieren viele andere Dinge auch nicht", erklärte der Coach, der zugab: "Natürlich bin ich vom Ergebnis enttäuscht, aber ich bin nicht enttäuscht von meiner Mannschaft. Es sind fünf Spielerinnen unter zwanzig, da fehlt es an Erfahrung und man muss Lehrgeld bezahlen." Allerdings steht von diesem jungen Quintett meist nur eine im Stamm und gestern konnten auch die erfahrenen Athletinnen wie Mareen Apitz, Judith Pietersen, Robin de Kruijf (alle Nationalspielerinnen) oder Martina Utla und Stefanie Karg das Ruder nicht herumreißen. Allerdings heißt es das Pokal-Aus schnell abzuhaken, denn schon am Sonnabend geht es in der Bundesliga in Köpenick weiter.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.11.2012

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