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DSC-Trio startet bei der EM in Helsinki

DSC-Trio startet bei der EM in Helsinki

Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat 94 Athleten für die Europameisterschaften vom 27. Juni bis 1. Juli in Helsinki nominiert. Mit Dreispringerin Jenny Elbe, 400-Meter-Hürdenspezialist Georg Fleischhauer und 400-m-Staffelläufer Thomas Schneider sind darunter auch drei Athleten des Dresdner SC.

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Jenny Elbe

Darmstadt/Dresden . Insgesamt ist es eine der größten deutschen Mannschaften, die an einer EM teilnimmt. Das Team umfasst 48 Männer und 46 Frauen. Bis auf den 800-Meter-Lauf der Frauen wurden alle Wettbewerbe besetzt, 19 Disziplinen mit der maximal möglichen Anzahl von je drei Startern.

Angeführt wird das Aufgebot von den Weltmeistern Robert Harting (Diskuswerfen), David Storl (Kugelstoßen), Matthias de Zordo und der Olympia-Dritten Christina Obergföll (beide Speer) sowie Hammerwurf-Weltrekordlerin Betty Heidler und Sprint-Europameisterin Verena Sailer. "Die Größe der Mannschaft ist Ausdruck des hervorragenden Saisoneinstiegs der Athleten", sagte DLV-Sportdirektor Thomas Kurschilgen. 65 Prozent der nominierten Athleten repräsentierten dabei den deutschen Olympia-Kader.

"Für Jenny ist das ganz toll, denn wir hatten nach ihrer Erkrankung nicht damit gerechnet", freute sich Trainer-Vater Jörg Elbe über die Nominierung seiner Tochter, die sich mit 14,06 Metern und ihrem ersten deutschen Meistertitel für die kontinentalen Titelkämpfe empfohlen hatte. Auch Georg Fleischhauer war nach langwierigen Verletzungsproblemen glücklich, dass er mit 49,74 Sekunden die EM-Norm geknackt hat und die Reise nach Helsinki als frischgebackener Meister antreten kann. "Der DSC war noch nie mit so vielen Sportlern bei einer Europameisterschaft vertreten. Das ist eine Premiere", zeigt sich auch Cheftrainer Dietmar Jarosch sehr zufrieden, wenngleich er die Verletzungsmisere der beiden Dresdner Hochspringer Raúl Spank und Matthias Haverney bedauert. "Spank war natürlich ein heißer EM- und Olympia-Kandidat", so Jarosch.

Wie es bei beiden weitergeht, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Raul Spank unterzieht sich heute einer MRT-Untersuchung, um eine schwere Verletzung der Achillessehne auszuschließen. "Ich hoffe, beide können am 1. Juli noch einmal ihre letzte Chance auf ein Olympia-Ticket beim Wettkampf in Eberstadt wahrnehmen", so Trainer Jörg Elbe.

Der für Chemnitz startende Silvio Schirrmeister, der in Dresden lebt und trainiert, muss sich morgen noch einmal einem Leistungstest unterziehen, weil er wegen eines Infektes nicht an den Titelkämpfen teilnehmen konnte. Allerdings hatte der 400-Meter-Hürdenläufer zuvor schon die Olympia-Norm geknackt.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 19.06.2012

A. Schirmer/A. Hofmann

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