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DSC-Trio hat die Rio-Tickets endgültig sicher

Wasserspringen DSC-Trio hat die Rio-Tickets endgültig sicher

Die drei DSC-Wasserspringer Tina Punzel, Sascha Klein und Martin Wolfram haben ihre „Hausaufgaben“ bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin mit Bravur erledigt. Mit überzeugenden Leistungen und den geforderten Normpunktzahlen hat sich das Trio endgültig die Fahrkarten zu den Olympischen Spielen in Rio gesichert.

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Dresden. Die drei DSC-Wasserspringer Tina Punzel, Sascha Klein und Martin Wolfram haben ihre „Hausaufgaben“ bei den Deutschen Meisterschaften in Berlin mit Bravour erledigt. Mit überzeugenden Leistungen und den geforderten Normpunktzahlen hat sich das Trio endgültig die Fahrkarten zu den Olympischen Spielen in Rio gesichert. Besonders Martin Wolfram fiel nach dem Wettkampf vom Zehnmeterturm ein Stein vom Herzen. Nachdem der 24-Jährige wegen Schulterbeschwerden den Weltcup in Rio absagen musste und bei der EM nur vom Dreimeterbrett springen konnte, bot er in Berlin bei seinem Comeback vom Turm eine überragende Vorstellung. Mit 556,90 Punkten erkämpfte er sich die Silbermedaille hinter seinem Trainingsgefährten Sascha Klein, der mit 574, 85 Zählern eine Weltklasseleistung ablieferte.

Beide übertrafen die vom Verband geforderte Norm von 450 Punkten mehr als deutlich. Den DSC-Erfolg komplettierte Timo Barthel, der sich mit 459,15 Punkten die Bronzemedaille holte. Auch der 20-Jährige knackte die Rio-Norm, allerdings können in Brasilien nur zwei Athleten starten und das sind Klein und Wolfram. Mit Jesco Tilmann Helling hatte der Sportclub einen weiteren Starter im Finale. Der 15-Jährige wurde Achter.

Martin Wolfram sagte nach dem Vizemeistertitel: „Ich bin überglücklich. Den ganzen Tag war ich so nervös und hatte Angst, dass ich es vielleicht nicht schaffe. Aber jetzt sind alle Sorgen und Ängste verflogen und meiner Schulter geht es auch gut.“

Auch Tina Punzel bestätigte mit Silber im Einzel vom Dreimeterbrett noch einmal ihre Nominierung für Rio. Die 20-Jährige stellte mit 342,80 Punkten einen neuen persönlichen Bestwert auf und übertraf die Norm (300 Punkte) ebenfalls deutlich. Sie musste sich nur ihrer Berliner Synchronpartnerin Nora Subschinski beugen, die mit 347,25 Zählern gewann. Gemeinsam verteidigte das Duo zum Abschluss der Titelkämpfe Gold im Synchron vom Dreimeterbrett und überzeugte mit 324, 87 Punkten (Norm: 310) die Trainer. Im Einzel komplettierte Tinas Clubkollegin Louisa Stawczynski (292,90 Punkte) mit Bronze den DSC-Erfolg. Josefin Schneider kam auf Rang sieben.

Von Astrid Hofmann

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