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DSC-Trainer sieht in der Partie gegen Schwerin kein richtungsweisendes Spiel

Waibl hält den Ball flach DSC-Trainer sieht in der Partie gegen Schwerin kein richtungsweisendes Spiel

Wenn sich die Volleyballerinnen des Dresdner SC und des Schweriner SC am Netz gegenüberstehen, dann ist Spannung garantiert. Und auf jeden Fall eine rappelvolle Halle. So wird das auch beim heutigen heißen Ostklassiker (14 Uhr) in der Margon-Arena wieder sein.

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Für DSC-Trainer Alexander Waibl entscheidet sich heute Abend noch nicht die Meisterschaft. Er bleibt vorm Ostderby gegen Schwerin ganz gelassen.

Quelle: Archiv

Dresden. Wenn sich die Volleyballerinnen des Dresdner SC und des Schweriner SC am Netz gegenüberstehen, dann ist Spannung garantiert. Und auf jeden Fall eine rappelvolle Halle. So wird das auch beim heutigen heißen Ostklassiker (14 Uhr) in der Margon-Arena wieder sein. Natürlich schaut man auch in der Szene auf dieses Derby, schließlich duellieren sich die derzeit stärksten Bundesliga-Teams, die mit je 38 Punkten einsam an der Spitze stehen. Mit acht Zählern fällt der Vorsprung zu den Verfolgern derzeit schon relativ deutlich aus.

Nachdem der deutsche Meister das Hinspiel in Mecklenburg mit 2:3 verlor, müsste man meinen, die Dresdnerinnen brennen jetzt auf Revanche. Doch Trainer Alexander Waibl hält den Ball flach: "Sicher ist es ein wichtiges Spiel, aber ich sehe es nicht als richtungsweisend an. Man kann keinesfalls sagen, dass für den Verlierer dann alle Messen gelesen wären. Schließlich geht es zwischen beiden Mannschaften so eng zu und wir haben beide noch schwere Partien vor der Brust. Ich denke da nur an unsere Aufgaben in Stuttgart und Wiesbaden", betont der Coach, der mit seinen DSC-Damen eine ganze Serie anspruchsvoller Begegnungen in den nächsten Wochen zu bestreiten hat.

"Unser Ziel für die Play-offs war von vornherein das Erreichen von Platz eins oder zwei. Daran hat sich nichts geändert. Bei unserem harten Programm darf man das große Ganze nicht aus dem Blick verlieren. Wir müssen uns als Team so entwickeln, dass wir bei den entscheidenden Spielen Top-Leistung anbieten." Heißt also im Klartext: Zum Pokalfinale am 28. Februar und in den Play-offs um die Meisterschaft sollen seine Schützlinge zeigen, was in ihnen steckt. "Bis dahin müssen wir versuchen, immer besser zu werden", so Waibl, der heute von seinen Mädels vor allem eine Steigerung in den Basiselementen wie Annahme und Abwehr erwartet. "Gerade in der Abwehr haben wir am Mittwoch gegen Wroclaw geschwächelt", weiß der Coach, der auf die verletzte Lisa Izquierdo verzichten muss.

Die Gäste aus Schwerin waren in dieser Woche ebenfalls international im Einsatz, gewannen am Donnerstag das Hinspiel im CEV-Cup in der Ukraine gegen Kimik Yuzhny mit 3:0. Trotz der Reisestrapazen wollen sie natürlich ihren Sieg aus dem Hinspiel jetzt auch in der "Margon-Hölle" wiederholen. Dabei kann Trainer Felix Koslowski auf einen starken und ausgeglichenen Kader vertrauen. Vor der Saison kehrte mit Ex-Nationalspielerin Denise Hanke eine frühere Leistungsträgerin aus dem Ausland zurück. Dazu verstärkte sich der ehemalige Serienmeister mit der kanadischen Diagonalangreiferin Tabitha Love und der US-amerikanischen Außenangreiferin Ariel Turner. Mit Nationalspielerin Jennifer Geerties und Kapitän Souza Ziegler stehen zwei weitere starke Angreiferinnen im Aufgebot.

Vor kurzem holte der Klub zudem mit der Niederländerin Alice Blom, die in der Bundesliga von ihren Engagements in Ulm und Münster bekannt ist, ins Volleyballgeschäft zurück.

Astrid Hofmann

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