Volltextsuche über das Angebot:

24 ° / 18 ° Regenschauer

Navigation:
Google+
DSC-Trainer Waibl hat gesehen: Meister Schwerin ist zu packen

DSC-Trainer Waibl hat gesehen: Meister Schwerin ist zu packen

Die konsternierten Blicke der DSC-Volleyballerinnen sprachen Bände. So hatten sich die Dresdnerinnen den Auftakt in der Finalserie im Kampf um die deutsche Meisterschaft nicht vorgestellt.

Voriger Artikel
Sparkassenoberliga: Blau-Weiß verzichtet auf die Bezirksliga
Nächster Artikel
Dynamo Dresden: Trainer Pacult hadert mit dem Schiedsrichter

Schwerstarbeit für den DSC: Katharina Schwabe wehrt einen Schweriner Angriff mit großem Einsatz ab.

Quelle: Dietmar Albrecht

In der mit 1771 Zuschauern gut gefüllten Schweriner Arena unterlag der Vizemeister in der ersten von maximal fünf Partien dem Titelverteidiger mit 1:3 (15:25, 25:16, 21:25, 17:25). Dabei erwies sich der Gastgeber in einem phasenweise gutklassigen Spiel als die stabilere Mannschaft, die aggressiver, geistig frischer und auch körperlich spritziger wirkte und der vor allem weniger Fehler unterliefen.

Trotz aller Enttäuschung richteten die Elbestädterinnen den Blick schnell wieder nach vorn. "Obwohl wir verloren haben, hat uns das Spiel auch gezeigt, dass wir Schwerin schlagen können. Deshalb bin ich für das Heimspiel zuversichtlich", gab sich Mittelblockerin Robin de Kruijf kämpferisch. So sieht es auch Trainer Alexander Waibl: "Wir haben gesehen, was nicht gepasst hat und was wir verändern müssen. Wir verfügen über das Potenzial, Schwerin zu bezwingen. Am Mittwoch werden wir uns anders präsentieren." Die Schwerinerinnen agierten konstanter, waren durchschlagskräftiger im Angriff und stabiler in der Blockabwehr. Im ersten Satz präsentierten sich die Mecklenburgerinnen bissiger, vor allem die Angreiferinnen Anne Buijs und Lousi Ziegler fanden immer wieder die Lücken in der DSC-Abwehr. Im zweiten Abschnitt wandelte sich jedoch das Bild, von Beginn an diktierten die Waibl-Schützlinge das Geschehen. Dabei hatte der Coach für Kapitän Stefanie Karg die 19-jährige Laura Heyrman gebracht, die bis zum Ende durchspielte. Knackpunkt der Partie war Abschnitt Nummer drei, in dem die Gäste wieder mit 11:16 in Rückstand gerieten. Als sich die Dresdnerinnen auf 20:21 herangekämpft hatten, unterliefen ihnen einige unglückliche Fehler, so konnte Schwerin mit einer 2:1-Satzführung in den vierten Akt starten. Nun verlor der Vorrundendritte gleich zu Beginn den Faden und nach einem 4:13-Rückstand waren "alle Messen" gelesen. Alexander Waibl wechselte fast komplett durch. So kam auch Diagonalspielerin Judith Pietersen nach monatelanger Verletzungspause zu ihrem Comeback. Nach 95 Minuten beendete ein Angriffsfehler von Katharina Schwabe das erste Finalspiel. Als "Wertvollste Spielerin" wurde die erneut aufopferungsvoll kämpfende Libera Nicole Davis geehrt, erfolgreichste DSC-Scorerin war einmal mehr Lisa Izquierdo mit 17 Punkten.

"Ich hatte nach dem zweiten Satz das Gefühl, wir sind drin im Spiel. Aber leider lief es dann auch bei mir nicht so gut. Deshalb bin ich enttäuscht. Jetzt müssen wir den Kopf frei bekommen und es am Mittwoch besser machen", meinte Anne Matthes. Laura Heyrman befand: "Schwerin hat auf gleichbleibendem Niveau gespielt, wir dagegen nicht. Wenn wir an uns glauben, schaffen wir das aber zu Hause."

Dass sich die DSC-Schmetterlinge dabei erneut auf den Rückhalt der "Roten Hölle" verlassen können, steht fest - die Margon-Arena ist bereits ausverkauft.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.04.2013

A. Hofmann

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Regionalsport
  • Semperopernball
    Semperopernball

    Alle Infos, alle Highlights, die schönsten Bilder - der Semperopernball in Dresden. mehr

  • 13. Februar

    Ob Gedenken, Täterspuren oder Menschenkette: Alle Infos finden sie in unserem Special zum 13. Februar in Dresden mehr