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DSC-Trainer Alexander Waibl sieht vor dem Viertelfinalspiel bei Schwerin zumindest ein gutes Omen

DSC-Trainer Alexander Waibl sieht vor dem Viertelfinalspiel bei Schwerin zumindest ein gutes Omen

Der ehemalige Präsident des Deutschen Volleyball-Verbandes Werner von Moltke hatte kein glückliches Händchen. Als "Losfee" bescherte er den Fans bereits für das Pokal-Viertelfinale die Paarung, die gut und gerne das Endspiel am 3. März 2013 in Halle/Westfalen hätte sein können: Schweriner SC gegen Dresdner SC.

Dresden.

Gestern machten sich die Dresdnerinnen auf die Reise in die Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern, heute Abend um 19 Uhr steigt im Lambrechtsgrund das heiße Duell zwischen Double-Gewinner Schwerin und dem Vizemeister aus der sächsischen Landeshauptstadt.

Eine der beiden Top-Mannschaften der Bundesliga muss sich danach bereits vom Final-Traum verabschieden. DSC-Trainer Alexander Waibl hat zumindest ein gutes Omen ausgemacht: "Als wir 2010 Pokalsieger wurden, haben wir zuvor das Halbfinale in Schwerin gewonnen." Das war auch das letzte Mal, dass die Elbestädter im Hexenkessel des Gerry-Weber-Stadions im Endspiel vor 10 000 Zuschauern standen. "Wir wollen endlich wieder einmal nach Halle/Westfalen und wenn der Weg jetzt über Schwerin führt, dann müssen wir auch diese Hürde nehmen", gibt sich DSC-Zuspielerin Mareen Apitz vor dem Pokal-Hit kämpferisch.

Zudem haben die Dresdnerinnen wohl auch noch eine Rechnung mit den Mecklenburgerinnen offen. Denn in den letzten beiden Jahren verloren sie in eigener Halle jeweils das entscheidende Meisterschaftsfinal-Spiel gegen die SSC-Damen und mussten sich dann mit Silber begnügen.

Alexander Waibl erwartet auf jeden Fall "eine heiße Schlacht" und sieht die Chancen 50:50. "Wir haben beide zuletzt harte englische Wochen hinter uns. Während wir in Hamburg Federn ließen, patzte Schwerin gegen Wiesbaden. Alle spricht dafür, dass es wie immer ein enges Match wird", glaubt der 44-Jährige, der weiß: "Schwerin spielt bislang eine sehr starke Saison. Sie konnten gerade in der Champions League überzeugende Leistungen anbieten. Man findet bei ihnen keine Schwachstellen, sie agieren kompakt, sehr athletisch und variabel."

Beide Teams hatten mit einigen Verletzungssorgen zu kämpfen, konnten die aber weitestgehend kompensieren. Alexander Waibl wird personell das gleiche Aufgebot wie in den letzten Spielen zur Verfügung haben. "Wir müssen vor allem den Kampf in der Verteidigung aufnehmen", betont er. Allerdings hat auch der Niederländer Teun Buijs seine Damen in den letzten Tagen akribisch auf den Pokalfight vorbereitet und lässt keinen Zweifel: "Wir wollen auf jeden Fall eine Runde weiterkommen."

In den anderen drei Viertelfinal-Begegnungen stehen sich Alemannia Aachen und der VC Wiesbaden, der Köpenicker SC und die Roten Raben Vilsbiburg sowie der USC Münster und Allianz Stuttgart gegenüber. Die Halbfinalspiele finden noch in diesem Jahr statt, als Termin ist der 29. Dezember vorgesehen.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 28.11.2012

Astrid Hofmann

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