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DSC-Trainer Alexander Waibl geht mit endlich komplettem Kader in die letzte Vorbereitungswoche

DSC-Trainer Alexander Waibl geht mit endlich komplettem Kader in die letzte Vorbereitungswoche

Für die DSC-Volleyballerinnen läuft der Countdown: Noch sieben Tage, dann startet der Meister mit dem Heimspiel gegen Stuttgart in die neue Saison.

Dresden.

Seit Montag hat Trainer Alexander Waibl endlich seinen kompletten Kader beisammen, denn mit der deutschen Nationalspielerin Louisa Lippmann sowie den beiden holländischen Auswahlathletinnen Myrthe Schoot und Laura Dijkema trudelten die letzten drei WM-Teilnehmerinnen am Wochenende in Dresden ein.

"Es ist schön, dass jetzt alle Mädels da sind, das hebt das Niveau im Training gleich noch einmal an", freute sich Waibl. Vielleicht könnte sein Aufgebot sogar noch einmal wachsen, denn Vorstandschef Jörg Dittrich meinte gestern am Rande eine Foto-Shootings: "Unser Etat von 1,4 Millionen Euro ist fast gedeckt, wenn wir mit Hilfe der Sponsoren jetzt noch etwas draufpacken, wäre die Verpflichtung einer vierten Mittelblockerin als Sahnehäubchen zu stemmen." Offenbar konnten die Verantwortlichen schon in den letzten Wochen und Monaten weitere Unternehmen für die Meistermannschaft begeistern, denn wie gestern zu sehen war, prangt auf dem Trikot in dieser Saison das Logo der Deutschen Post. Dittrich mauerte allerdings bei diesem Thema, wollte den neuen Sponsor nicht bestätigen.

Beim abendlichen Training konnten die DSC-Damen weltmeisterlichen Besuch begrüßen. Jamie Morrison, Co-Trainer der USA-Auswahl, hospitierte. Natürlich hatte er auch die Goldmedaille dabei, die nicht nur von den US-Girls Chloe Ferrari, Molly Kreklow und Michelle Bartsch bestaunt wurde. Morrison war bereits am Montag in Elbflorenz angekommen, hatte sich mit Trainer Alexander Waibl getroffen, auch um über die weitere Entwicklung von Zuspielerin Molly Kreklow und Mittelblockerin Chloe Ferrari zu sprechen. "Beide haben viel Potenzial. Ich bin nach Dresden gekommen, um zu sehen, in welchem Umfeld sie arbeiten. Sie hatten mich vor ihrer Entscheidung für den DSC kontaktiert, ich habe ihnen zugeraten. Nachdem ich mich einen halben Tag umschauen konnte, bin ich überzeugt, dass sie beim DSC in guten Händen sind, dass es für sie ein guter Platz ist, um ihre Karriere zu starten", so der Amerikaner, der als Co-Trainer schon mit der US-Männer-Nationalmannschaft 2008 Olympia-Gold geholt hatte, mit den Frauen nach Olympia-Silber 2012 jetzt erstmals den WM-Titel gewann. Nach dem Erfolgsgeheimnis des Weltmeisters befragt, meinte Morrison: "Da gibt es keines. Es steckt harte Arbeit dahinter. Wir haben keinen Star, aber alle bilden ein Team und sind bereit, füreinander einzustehen."

Die DSC-Damen gehen morgen noch einmal auf Reisen, absolvieren von Donnerstag bis Sonnabend gemeinsame Trainingseinheiten mit dem Liga-Konkurrenten USC Münster und werden dort am Freitag auch ein Testspiel bestreiten, mit dem der USC seine Saison-Eröffnung feiert.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 15.10.2014

Astrid Hofmann

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