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DSC-Team noch einen Sieg vom Double entfernt

Volleyball DSC-Team noch einen Sieg vom Double entfernt

Als Kathleen Slay mit ihrem Aufschlag nach 109 Minuten den ersten Matchball verwandelt, steht die Margon Arena Kopf. Die Mittelblockerin beendet eine heiße Schlacht, in der die DSC-Volleyballerinnen Allianz MTV Stuttgart am Ende mit 3:1 (25:19, 25:27, 25:16, 25:20) bezwingen.

Die DSC-Volleyballerinnen konnten Allianz MTV Stuttgart am Ende mit 3:1 bezwingen.

Quelle: Matthias Rietschel

Dresden. Als Kathleen Slay mit ihrem Aufschlag nach 109 Minuten den ersten Matchball verwandelt, steht die Margon Arena Kopf. Die Mittelblockerin beendet eine heiße Schlacht, in der die DSC-Volleyballerinnen Allianz MTV Stuttgart am Ende mit 3:1 (25:19, 25:27, 25:16, 25:20) bezwingen. Mit dem zweiten Sieg geht der Titelverteidiger und Pokalsieger in der Finalserie „best of five“ mit 2:1 in Führung und ist damit nur noch einen Sieg vom Titel-Hattrick und dem Double-Gewinn entfernt. Am Sonnabend wollen sich die Elbestädterinnen in der Stuttgarter Porsche Arena die Schale endgültig sichern. Für Trainer Alexander Waibl wäre das „ein Traum“, wie der 48-Jährige nach dem nervenaufreibenden Krimi sagt.

„In der Porsche Arena haben wir 2006 das Bundesliga-Projekt in Stuttgart ins Leben gerufen. Es ist eine der schönsten Arenen, die ich kenne. Deshalb wollte ich schon immer einmal dort spielen, das wäre für mich etwas ganz Besonderes“, erläuterte der gebürtige Schwabe, dem nach dem Sieg die Freude ins Gesicht geschrieben stand, der aber auch gleich hinterher schickt: „Noch ist nichts gewonnen. Ich erwarte erneut einen harten Kampf, aber ich mag den Wettbewerb. Er bringt unsere Sportart voran.“ Katharina Schwabe, die gestern Abend den Vorzug vor Gina Mancuso erhält und von Beginn an auf dem Feld steht, gibt nach dem Match zu: „Jetzt ist uns schon eine Last von den Schultern gefallen. Wir waren diesmal deutlich aktiver und haben unsere Chancen besser genutzt“, so das Fazit der Außenangreiferin, die mit elf Punkten und vielen guten Aktionen in Annahme und Abwehr zum Erfolg beiträgt.

Beide Teams starten konzentriert in dieses Spiel. Mitte des ersten Satzes können sich die Dresdnerinnen auf 18:14 absetzen, aber die Gäste kämpfen sich bis auf einen Punkt heran. In der Schlussphase aber arbeiten die DSC-Damen deutlich präziser und aggressiver, während den Stuttgarterinnen einige Fehler unterlaufen. Auch im zweiten Abschnitt verschafft sich der DSC durch druckvolles Aufschlagsspiel, sichere Annahme und variable Angriffe um die glänzend aufgelegte Kristina Mikhailenko einen 18:14-Vorsprung. Als die Waibl-Schützlinge allerdings etwas locker lassen, kommt MTV heran und dreht den Spieß zum 21:18 um. In der engen Schlussphase haben diesmal die MTV-Damen das bessere Ende für sich. Im dritten Durchgang diktiert der Titelverteidiger das Geschehen auf dem Feld sehr deutlich, auch eine kleine Aufholjagd von Stuttgart ändert daran nichts.

Der vierte Akt wird noch einmal hart umkämpft. Die Waibl-Schützlinge verspielen einen 13:8-Vorsprung. Doch angetrieben von den Zuschauern auf den Rängen kann die Mannschaft in der Endphase ihre Qualitäten voll ausspielen und sich erneut etwas Luft verschaffen, bis Slay den umjubelten Schlusspunkt setzt. „Ich bin stolz auf die Reaktion meines Teams nach der knappen Niederlage in Stuttgart. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht, uns in der Annahme gesteigert, hatten mit Kristina Mikhailenko eine überragende Diagonalangreiferin und waren auch im Außenangriff und in der Blockabwehr überlegen“, freute sich Alexander Waibl. Die von ihm gelobte Mikhailenko wurde unter riesigem Beifall der Fans zur „Wertvollsten Spielerin“ gekürt, war mit 26 Zählern auch die mit Abstand beste Scorerin. „Aber auch viele andere wären zu nennen, wie zum Beispiel Kathleen Slay, die wieder bärenstark geblockt hat“, fügte Waibl hinzu.

Von Astrid Hofmann

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