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DSC-Talente in Tiflis auf Platz sechs

Leichtathletik DSC-Talente in Tiflis auf Platz sechs

Abgesprochen war das nicht, aber die beiden DSC-Leichtathleten Jonathan Schmidt und Frieder Scheuchner kehren von der ersten U18-Europameisterschaft aus Tiflis (Georgien) jeweils mit einem guten sechsten Platz heim. Der 16-Jährige Jonathan Schmidt wollte sich im Finale über 1500 m auf seinen Endspurt verlassen, um bei seiner internationalen Premiere ganz vorn mitmischen zu können.

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Quelle: Verein

Tiflis/Dresden. Abgesprochen war das nicht, aber die beiden DSC-Leichtathleten Jonathan Schmidt und Frieder Scheuchner kehren von der ersten U18-Europameisterschaft aus Tiflis (Georgien) jeweils mit einem guten sechsten Platz heim. Der 16-Jährige Jonathan Schmidt wollte sich im Finale über 1500 m auf seinen Endspurt verlassen, um bei seiner internationalen Premiere ganz vorn mitmischen zu können. „Aber ich habe die Lücke einfach nicht gefunden“, gab der Schützling von Katja Hermann zu. Die hätte der Dresdner gebraucht, um in den Medaillenkampf eingreifen zu können. Es wurde schließlich der sechste Rang (4:02,83 min), eine Platzierung mit der er im Vorfeld durchaus zufrieden gewesen wäre. „Aber wenn man merkt, dass man so nah dran ist, dann ist man natürlich enttäuscht“, meinte der Blondschopf.“ Dabei hatten am Ende eines Bummelrennens zwischen Rang vier und sechs nur Zehntel entschieden. Zu Gold lief Jake Heyward aus Großbritannien in 4:00,64 Minuten. Katja Hermann, die daheim am Fernseher den Auftritt ihres Schützlings verfolgte, sah es ähnlich: „Jonathan hat im Finale paar taktische Fehler gemacht, sonst wäre noch mehr drin gewesen. Doch er ist noch jung und wird daraus lernen. Insgesamt bin ich mit dem sechsten Platz nicht unzufrieden.“

Sprinter Frieder Scheuchner, der vor Beginn der Wettkämpfe – wie viele der deutschen Starter – mit Nagen-Darm-Problemen zu kämpfen hatte, war als Zweitschnellster ins Finale eingezogen. Immerhin konnte er im Semifinale mit 21,29 Sekunden seine persönliche Bestzeit einstellen. Nach diesem rasanten Halbfinal-Rennen machte ihm der Beuger etwas mehr zu schaffen. „Ab 120 Metern habe ich verkrampft“, sagte der Elbestädter. Auf der Zielgeraden kämpfte er sich in 21,51 Sekunden auf den sechsten Platz, eine Hundertstel hinter dem Finnen Samuel Purola. „Damit kann ich aber zufrieden sein“, meinte der 17-Jährige anschließend. Gold gewann der Brite Jona Efoloko, der sich auf 21,15 Sekunden steigerte, knapp vor dem Schweden Kasper Kadestal (21,18 s).

Von ah

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