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DSC-Sportler Wachsmuth, Seibt und Gorski wollen sich etwas erholen

DSC-Sportler Wachsmuth, Seibt und Gorski wollen sich etwas erholen

Jenny Wachsmuth will demnächst erst einmal mehr Zeit mit ihrem Freund verbringen. Die Verschnaufpause hat sich die 27-jährige DSC-Schwimmerin redlich verdient.

Schließlich sammelte sie bei der Masters-WM im russischen Kasan bei sechs Starts sechsmal Gold. Auch ihre Vereinsgefährten Alexander Gorski und Erik Seibt werden in den kommenden Wochen nicht dreimal wöchentlich trainieren. Die beiden Wasserspringer brachten dreimal Gold und viermal Silber mit. "Vor diesen Leistungen kann ich nur den Hut ziehen. Sie sind echte Vorzeigeathleten unseres Vereins", lobte DSC-Präsident Wolfgang Söllner gestern bei einem kleinen Empfang das Masters-Trio.

Auch wenn die drei Athleten ihren Sport "nur" als Hobby betreiben, investieren sie doch eine Menge dafür. "Wenn unsere Familien nicht mitspielen würden, wäre das unmöglich", betont der 43-jährige Seibt, der wie sein ein Jahr jüngerer Synchronpartner Gorski Vater zweier Töchter ist. Umso schöner war es, dass sie diesmal ihre Ehefrauen in Russland dabei hatten. Sowohl Seibt als auch Gorski waren früher Leistungssportler und haben sich nach ihrem Abschied erst einmal der beruflichen Entwicklung gewidmet. Seibt, der heute bei einer Bank arbeitet, erzählt: "Nach dem Karriereende 1992 war ich eine ganze Weile weg vom Wasserspringen, doch als die Deutschen Masters-Meisterschaften 2011 in Riesa stattfanden, habe ich die Gelegenheit beim Schopf gepackt. Inzwischen möchte ich das nicht mehr missen, es ist ein super Ausgleich zum Job und wenn man dann noch so erfolgreich ist, macht es besonders viel Spaß", meint er lachend. Das sieht Gorski, der in verantwortlicher Position beim Zoll arbeitet, ganz genauso: "Ich habe 1998 die aktive Laufbahn beendet und dann auch 2011 wieder angefangen. Ich liebe das Wasserspringen bis heute und dass wir bei unserem ersten internationalen Auftritt 2012 im italienischen Riccione gleich Weltmeister im Synchron wurden, hat uns natürlich motiviert", so Gorski.

Jenny Wachsmuth, die wie ihre Wasserspringer-Kollegen für die WM Urlaub nahm, hat es als 19-Jährige nicht in den A-Kader geschafft und musste aufhören. "Zur aktiven Zeit war ich immer nur Vize, als ich danach bei den Deutschen Masters-Meisterschaften endlich ganz oben stand, war das ein besonders schönes Gefühl. Das Schwimmen macht mir immer noch riesigen Spaß und die Erfolge sind eine Bestätigung", so die Physiotherapeutin.

Astrid Hofmann

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