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DSC-Spielerin Lisa Izquierdo feiert Silber trotz Armverletzung

DSC-Spielerin Lisa Izquierdo feiert Silber trotz Armverletzung

In der Bundesliga war sie die Aufsteigerin der Saison. Die Strahlefrau, mit dem breiten Lachen auf dem Gesicht. So spielte sich DSC-Angreiferin Lisa Izquierdo in den Fokus von Bundestrainer Giovanni Guidetti und verbrachte den gesamten Sommer mit der Auswahl.

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Tolle EM-Erfahrung auch ohne Einsatz: Lisa Izquierdo vom Dresdner SC.

Quelle: Conny Kurth

Den Sprung zur EM im eigenen Land schaffte die 19-Jährige jedoch nur, weil der Italiener sie als zweiten Libero in den 14er Kader aufnahm. So saß das Sprungwunder mit den kubanischen Wurzeln auf der Tribüne, musste anfeuern, aufmuntern, trösten und durfte am Ende mit feiern. "Mein großes Ziel ist die EM in zwei Jahren. Da möchte ich es in den 12er Kader schaffen, aber nicht als Libero", lachte Izquierdo. Die Außenangreiferin ist keine explizite Annahme-und Abwehrspezialistin, doch Guidetti wollte ihr das Erlebnis EM unbedingt schenken. Deswegen war es eine reine Formsache auf dem Papier, dass hinter ihrem Namen das "L" aufblinkte.

Gestern fuhr sie nach der Partynacht in Berlin mit dem Zug noch kurz ihre Eltern in Staßfurt besuchen, ehe sie in wieder in Dresden ankam. Während die "Stammsechs" der Nationalmannschaft erst einmal kräftig durchpusten muss, kribbelt es Izquierdo in den Fingern, da sie zuletzt kaum noch Einsatzzeiten bekam. Gebremst wird das aber durch eine Verletzung am Schlagarm. "Ich habe den Arm beim Angriff im Training überstreckt. Ich hatte dann große Schmerzen und konnte ihn nicht mehr ausstrecken, aber mittlerweile geht es wieder. Am Montag habe ich einen Termin bei unserem neuen Mannschaftsarzt Tino Lorenz, danach sehen wir weiter", sagte die DSC-Spielerin am Sonnabend. Mindestens eine Woche wird sie aber mit dem Balltraining noch aussetzen müssen.

Während Izquierdo zu Beginn des Sommers noch oft eingesetzt wurde, nahmen die Minuten auf dem Feld gen Höhepunkt immer weiter ab. Traurig kehrt sie dennoch nicht zurück. "Was ich im Training gelernt habe, kann mir keiner mehr nehmen. Es ist schon ein Unterschied, ob man gegen Christian Fürst angreifen und blocken muss oder jemand in der Bundesliga auf der anderen Seite steht. Von Heike Beier habe ich mir in der Annahme, im Block und Angriff etwas abgeschaut, von Maren Brinker natürlich auch", beschreibt sie ihre neuen Erfahrungen. Nach der guten letzten Saison im DSC-Dress hofft die Angreiferin nun auf neue Höhenflüge.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 16.09.2013

tina

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