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DSC-Speerwerfer Lars Hamann bestätigt Olympia-Norm

Rio 2016 DSC-Speerwerfer Lars Hamann bestätigt Olympia-Norm

DSC-Speerwerfer Lars Hamann ist dem Olympia-Ticket wieder ein Stück näher gekommen. Der 27-Jährige belegte beim Werfermeeting in Jena mit 84,16 m den zweiten Platz hinter Lokalmatador Thomas Röhler, der mit 87,91 m eine neue Weltjahresbestweite erzielte. Hamann überbot damit zum zweiten Mal die Olympia-Norm von 83 Metern.

Archivbild

Quelle: EPA

Dresden. DSC-Speerwerfer Lars Hamann ist dem Olympia-Ticket wieder ein Stück näher gekommen. Der 27-Jährige belegte beim Werfermeeting in Jena mit 84,16 m den zweiten Platz hinter Lokalmatador Thomas Röhler, der mit 87,91 m eine neue Weltjahresbestweite erzielte. Hamann überbot damit zum zweiten Mal die Olympia-Norm von 83 Metern. „Der Wettkampf an sich war zu 100 Prozent perfekt. Auch wenn ich diesmal schwere Beine und deshalb Probleme hatte, in den Wettkampf rein zu kommen, freue ich mich über das Ergebnis. Schön, dass ich am Ende noch einmal die Norm für Rio bestätigen konnte“, sagte der WM-Teilnehmer. Vor einer Woche hatte der Schützling von Katharina Wünsche und Steffen Krüger mit 85,67 m erstmals die Norm geknackt und mit 85,67 m eine neue persönliche Bestleistung aufgestellt.

In Jena verwies der Dresdner Julian Weber aus Mainz, der mit 82,51 m die Olympia-Norm erneut verfehlte, auf Platz drei. Vierter wurde der Ex-Dresdner Johannes Vetter (Offenburg/80,33 m), der allerdings die Norm ebenfalls schon in der Tasche hat. Ex-Weltmeister Matthias de Zordo kam mit einer Weite von 76,89 m auf den neunten Platz. Nachdem der Magdeburger in Dessau zuletzt mit drei ungültigen Versuchen die Wurfanlage verlassen musste, zeigte er sich nach seinem Ergebnis in Jena zuversichtlich. „Für den zweiten Wettkampf nach drei Jahren Abstinenz ist das schon in Ordnung. Ich denke, wenn der Schalter im Kopf noch kippt, ist noch alles möglich. Die Trainingswerte stimmen. Jetzt muss ich sie nur auf das Gerät bringen“, erklärte er.

In Wettbewerb der weiblichen U20-Jugend erkämpfte DSC-Speerwerferin Lisa Weißbach mit 48,33 m den dritten Platz. Der Sieg ging an Annika-Marie Fuchs aus Cottbus, die 51,32 m erreichte. ah

Von Astrid Hofmann

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