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DSC-Sieg: Lisa Izquierdo ist die Matchwinnerin

DSC-Sieg: Lisa Izquierdo ist die Matchwinnerin

Es war das erwartet harte Stück Arbeit, doch nach 109 Minuten konnten die DSC-Volleyballerinnen im Volleydome jubeln und ein Siegertänzchen vollführen.

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Lisa Izquierdo (l.) avancierte gestern beim 3:1-Auswärtssieg des DSC beim USC Münster zur Matchwinnerin der Dresdner Volleyballerinnen.

Quelle: imago sportfotodienst

Dresden. Der Deutsche Meister gewann zum Auftakt der neuen Bundesliga-Saison die schwere Auswärtsaufgabe beim USC Münster mit 3:1 (25:21, 19:25, 25:18, 26:24). "Wir haben das gezeigt, wozu wir momentan in der Lage sind. Entscheidend ist für mich nur der Sieg. Selbst mit einem 3:2 wäre ich zufrieden gewesen, wenn es nun drei Punkte sind, umso besser", freute sich Trainer Alexander Waibl über den gelungenen Start in die neue Spielzeit.

Dabei sah der Coach bei seiner Mannschaft genügend Luft nach oben. "Wir sind noch weit entfernt von dem, was ich mir vorstelle. Man hat gesehen, dass uns der Rhythmus fehlt, dass manches noch nicht passt und es viele Unsicherheiten gibt. Besonders die Abstimmung in Block- und Feldabwehr war problematisch", so die kritische Analyse von Waibl, der aber zugleich betonte: "Wir die Mannschaft sich nach Rückständen zurückgekämpft hat und auch in der Schlussphase die Nerven behielt, diese Mentalität gefiel mir."

Dabei verzichtete der Coach auf den Einsatz von Kapitän Myrthe Schoot, die sich ein wenig mit Knieproblemen plagt. "Da wollten wir kein Risiko eingehen", so der Trainer. So übernahm Lisa Stock die Aufgabe auf der Libero-Position und die 21-Jährige machte ihre Sache sehr gut. Insgesamt starteten beide Teams mit viel Nervosität in die Partie, doch Mitte des ersten Satzes konnte sich der DSC auch dank einer Aufschlagserie von Gina Mancuso mit fünf Punkten (18:13) absetzen. Zwar kamen die Gastgeberinnen wieder heran, aber am Ende setzten sich die Dresdnerinnen durch. Im zweiten Abschnitt bot sich ein umgekehrtes Bild. Während sich bei den Elbestädterinnen viele Fehler einschlichen, fand der Gastgeber nun besser ins Spiel und setzte sich auf 20:13 ab.

Alexander Waibl reagierte, brachte für Gina Mancuso im Außenangriff Lisa Izquierdo. Das erwies sich als Glücksgriff, denn die 21-Jährige avancierte anschließend zur Matchwinnerin. Zwar war die DSC-Aufholjagd (auf 19:23) im zweiten Durchgang nicht mehr von Erfolg gekrönt, aber Izquierdo brachte in den folgenden Abschnitten immer wieder den Ball im gegnerischen Feld unter und war mit 19 Punkten die mit Abstand erfolgreichste Punktesammlerin.

Im dritten Satz probierte Alexander Waibl auch mit einem Doppelwechsel neue Akzente zu setzen - für Laura Dijkema kam Mareike Hindriksen im Zuspiel und für die Ex-Münsteranerin Louisa Lippmann wechselte er auf der Diagonalen Kristina Mikhailenko ein. Und auch das zeigte Wirkung. Dieser Satz ging klar an den Meister. Der vierte Durchgang war bis zum Schluss hart umkämpft und das Geschehen wogte hin und her. In der Endphase wehrte der DSC zwei gegnerische Satzbälle ab und mit einer schönen Blockabwehraktion nutzten die Dresdnerinnen selbst ihren ersten Matchball.

"Natürlich gab es noch ein großes Auf und Ab, aber wir sind froh über den erfolgreichen Saisonstart", so Alexander Waibl, der betonte: "Mit Sicherheit hat Lisa Izquierdo an diesem Sieg großen Anteil. Sie hat in den letzten Wochen enorm an ihrer Physis gearbeitet und das zahlt sich aus."

Bereits am Mittwoch steht nun das erste Heimspiel gegen den Köpenicker SC auf dem Programm.

Astrid Hofmann

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