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DSC-Neuzugang Martina Utla trumpft in Suhl groß auf

DSC-Neuzugang Martina Utla trumpft in Suhl groß auf

Trotz Reisestrapazen und personeller Handicaps haben die DSC-Volleyballerinnen beim VfB Suhl nichts anbrennen lassen.

Suhl/Dresden .

Von Astrid hofmann

Suhl/Dresden (DNN). Trotz Reisestrapazen und personeller Handicaps haben die DSC-Volleyballerinnen beim VfB Suhl nichts anbrennen lassen. Sie setzten sich glatt mit 3:0 (25:14, 25:18, 25:20) durch und landeten damit den zweiten Sieg in der Bundesliga. Dabei musste Trainer Alexander Waibl noch zuvor zwei Hiobsbotschaften hinnehmen. Zum einen fiel Angreiferin Katharina Schwabe kurzfristig wegen einer Mandelentzündung aus und trat die Reise nach Thüringen gar nicht erst an. Weit schwerer wiegt allerdings, dass sich die belgische Mittelblockerin Laura Heyrman schon beim Spiel in Baku eine kleine Fraktur im Mittelfußknochen zuzog und mindestens sechs Wochen pausieren muss.

Dennoch ließen sich die Dresdnerinnen davon nicht beeindrucken, sondern zogen vor 1200 Zuschauern in der Wolfsgrube unbeirrt ihre Kreise. Für die erkrankte Katharina Schwabe sprang die 18-jährige Juniorennationalspielerin Lisa Izquierdo ein, die anschließend von Alexander Waibl ein dickes Lob erhielt: "Lisa konnte sich sehr gut verkaufen. Sie hat die Annahme gehalten, gut geblockt und auch gut im Feld verteidigt. Im Angriff gehen sicher noch ein paar Prozent mehr, aber insgesamt bin ich zufrieden mit ihr." Auch sonst gab es für den Coach nichts auszusetzen. "Die Mannschaft harmonierte hervorragend, wir konnten im Angriff über die Mitte gegenüber der Partie in Baku deutlich zulegen", befand Waibl.

Herausragende DSC-Punktesammlerin war aber die tschechische Außenangreiferin Martina Utla, die es an ihrer alten Wirkungsstätte auf 14 Zähler brachte. Die 27-Jährige wurde anschließend vom gegnerischen Trainer Felix Koslowski auch zur besten Spielerin gewählt. Diagonalangreiferin Judith Pietersen (12) und Mittelblockerin Robin de Kruijf (11) standen ihr jedoch kaum nach. Als beste Spielerin auf Suhler Seite wählte DSC-Trainer Waibl übrigens die Ex-Dresdnerin Silvia Sperl, die mit neun Zählern zu den besten Punktesammlerinnen gehörte.

Zu Kurzeinsätzen kam bei den Dresdnerinnen auch Lisa Stock, die Waibl zur Stabilisierung der Annahme brachte. Auch Juniorennationalspielerin Juliane Langgemach gab nach ihrer Bänderverletzung im dritten Satz ein Comeback. Lediglich zum Schluss machten es die DSC-Damen spannend, als sie fünf Matchbälle vergaben. Doch mit einer Blockaktion beendete Judith Pietersen nach 73 Minuten den Arbeitstag ihrer Mannschaft, die damit Kraft sparen konnte. Schon am Mittwoch (19 Uhr, Margon-Arena) wartet in der Champions League die polnische Vertretung von Dabrowa Gornicza.

Aus den Dresdner Neuesten Nachrichten vom 29.10.2012

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